- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 045

Ortsdiener 045

Hatzbach: Messerverletzungen

Der Magistrat weist im Zusammenhang mit den historischen Aufführungen und Darstellungen im Rahmen der 750-Jahrfeier in Hatzbach auf die leichtsinnig und unvernünftig zugezogenen Schnittverletzungen durch hochdekorierte Ortbeiratsmitglieder hin, die in solcher Form nicht einfach hingenommen werden können, da bei weiterer anhaltender Unachtsamkeit im Umgang mit Messern und Schneidwerkzeugen jeglicher Art, die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit des Ortbeirates aufgrund offenkundiger Selbstverstümmelung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Binnen kurzer Zeit brachten sich 2 Ortsbeiratsmitglieder verheerende Schnittverletzungen zu.

Einerseits schaffte es unser jüngstes Ortsbeiratsmitglied – ein diplomierter Elektroingenieur – im letzten Akt der ersten Vorstellung des bewegten Theaters „Die Sage vom Jungfernborn“ durch unvorsichtiges Imponiergehabe vor seiner jungen Gespielin – der holden Luisa aus der Eichwaldstraße – sich mit einem gezielten Schnitt fast den Daumen abzutrennen und damit die weiteren Aufführungen zu gefährden, denn ein Ritter, der nicht mit einem Messer umgehen kann, ist es eigentlich nicht würdig einen Adeligen Vorfahren der Familie von Knoblauch zu verkörpern.

Dieser „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird von nun an nur noch als „Ritter Wolfgang mit der getapten Hand“ in den Hatzbacher Geschichtsbüchern auftauchen.

Das zweite Ortsbeiratsmitglied – unser „Meckes für Alles“ – verbaute sich auf dem Hessentag in Wetzlar kurz vor dem Festzug die einmalige Chance der Teilnahme und musste feststellen, dass es nicht so einfach ist ein voll funktionstüchtiger Hatzjäger zu sein, und dass das Essen mit den scharfen Hatzjäger-Messern erst gelernt werden muss.

Unser Jung-Hatzjäger – oder soll man lieber sagen Meckie-Messer – fügte sich beim Verzehr der herzhaften Hatzjägerkost eine derartige Schnittverletzung im Mundinnenbereich zu, dass einige Hatzjäger Angst hatten, dass beim nächsten Posaunenchorauftritt die Backe des Trompeters platzen und die Luft dann mit einem Pfeifgeräusch unkontrolliert aus dem Wangenbereich austreten  und er neben der Trompete mit seiner Backe auch noch Panflöte spielen kann.

Nach meinen Informationen wurde die große Wunde im Klinikum in Wetzlar in der Eile so grob zusammengenäht, dass auf dieser Seite im Mundbereich eine solche Narbe entstanden ist, die unser stellvertretender Ortsvorsteher quasi als dritte Kauleiste nutzen kann, mit dem Vorteil, noch größere Schnitzel, noch schneller zu verzehren.

Festschrift 700 Jahre Hatzbach


Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 009

Ortsdiener 009

Hatzbach: Katzbach

Im Rahmen der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sich eine Interessengruppe gebildet, die sich auf die Hege und Pflege sowie Etablierung einer ganz bestimmten Haustierart in Hatzbach spezialisiert hat und deren Zentrum im Bereich des Triftweges, der Trimpersgärten sowie in der Eichwaldstraße liegt. Die Rede ist von großen Katzenliebhabern in diesem Bereich unseres Dorfes.

Da hat es die Eichwaldstraße z.B. gemeinsam geschafft, drei kleine Herbstkatzen durchzufüttern. Überall vor den Haustüren stehen Futterschüsseln, mit dem Erfolg, dass die Kätzchen über Winter so fett geworden sind, dass sie, wenn sie vom Fritze Reinhard bis zum Waschi seiner Schüssel wollen, die Eichwaldstraße nur noch runter rollen.

Da steht ein hochdekorierter Stabsfeldwebel aus dem Triftweg zwei Stunden vor Nachbars Apfelbaum und bittet höflich sein neues kleines Kätzchen: „Komm doch bitte runter Kitty, komm doch bitte runter Kitty!“ Um schließlich resignierend festzustellen, dass es schwieriger ist ein Hauskätzchen vom Baum zu locken, als in Afghanistan einen Taliban aus einem Erdloch!

Da gibt es hochdekorierte Kartheuser Zuchtkatzen, die kaum das Tageslicht sehen und dazu geführt haben, dass wir in Hatzbach - neben den von Knoblauchs zu Hatzbach - noch eine zweite Adelsfamilie haben: Die Kartheuser Katzen „von Sturm zu Trimpersgärten“!

Da gibt es einen Schornsteinfegermeister in der Eichwaldstraße, der jeden Tag auf der Straße nach seinem Rambo pfeift. Allerdings handelt es sich dabei schon fast um Tierquälerei, denn mir ist es völlig unverständlich, wie man einer Katze mit Namen Rambo, der von der Natur her - und auch vom Namensvorbild Rambo her - der lautlose Schleichgang angeboren ist, ein rotes Halsband mit Glöckchen umbinden kann?

Die Katzeneuphorie einiger Bürger gipfelt demnächts wahrscheinlich noch darin, Hatzbach in Katzbach umzubenennen. Das betroffene Ortsgebiet (Eichwaldstraße, Trimpersgärten, Triftweg) wird allerdings von einigen Leuten schon nur noch Muschisiedlung genannt!