- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 018

Ortsdiener 018

Hatzbach: Blose

Von einem besonderen Kommunikationsproblem muss aus der Ohrgasse berichtet werden.

Unser weitbekannter und allseits geschätzter Schmiedemeister – der den hessischen Wurst- und Fleischspezialitäten durchaus nicht abgeneigt ist – ersteht seine geliebten oberhessischen Hausmacherspezialitäten (z.B. auch Leberwurstblasen) seit geraumer Zeit ein paar Häuser weiter bei Diehls Reinhold, seines Zeichens auch 2. Vorstand im Ev. Posaunenchor.

Doch nun zum Kommunikationsproblem: Bei einem seiner letzten Besuche wurde unser Schmiedemeister nun von unserem weitblickenden 2. Posaunenchorchef auf die im Januar stattfindende Goldene Hochzeit des Schmiedemeisters angesprochen:

Hier zunächst für alle Zuhörer sinngemäß die Frage in Hochdeutsch:

“Wie ist es denn mit einem Ständchen zu deiner Golden Hochzeit sehr verehrter Schmiedemeister?“

Nun die tatsächliche Frage des Vorstandes in Platt:

„Wie äses mem blose?“

Da unser Jubilar aber auch zwei Wochen vor seiner Goldenen Hochzeit offensichtlich nur ans Essen dachte, gab er dem verdutzten Bläservorstand keine Antwort, verschwand wortlos und die Schmiedemeistergattin meldete sich erst zwei Tage später im Auftrag ihres Mannes telefonisch bei Diehls mit den Worten:

„Mehr brouche kee Blose; mehr hunn noch genung Läwerworscht deheem!“

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 021

Ortsdiener 021

Leipzig: Luxusbus

Großes Aufsehen hat eine Reisegruppe des SSV Hatzbach im Oktober in Leipzig erregt, als man mit dem - laut Reiseunternehmer Zulauf aus Neukirchen – 4 Sterne Bus der Luxusklasse vor dem Marriott-Hotel im Zentrum von Leipzig vorfuhr. Als der Hotelmanager den sog. Luxusbus aus der Schwalm vorfahren sah, fühlte er sich in die Zeit der Wende zurückversetzt und dachte eine Gruppe osteuropäischer Spätaussiedler solle in seinem Hotel einquartiert werden.

Erst nach einigen Diskussionen – die Hotelleitung wollte aufgrund des ramponierten und rostigen Busses die Hatzbacher Gruppe schon in das Zentrale Auffanglager für Übersiedler nach Friedland weiterschicken – gelang es Dieter Erber das Hotelmanagement zu überzeugen und man konnte einchecken, allerdings nur, wenn sich der Busfahrer einen Parkplatz in ausreichender Entfernung vom Hotel suchen würde.

Schon auf der Fahrt nach Leipzig – aufgrund der fehlenden Bordtoilette benötigte man für die 350 km immerhin fast 7 Stunden – wurden unsere Hatzbacher Vereinsmitglieder auf den Raststätten von den in Luxusbussen vorfahrenden Ossi-Rentnern nur mitleidig belächelt und jedem einzelnen Vereinsmitglied wurde deutlich, was Solidaritätszuschlag und Aufbau Ost wirklich bedeutet!

Die gute Nachricht zum Schluss: Die Reisenden kamen wohlbehalten zu Hause an, obwohl es einige schon stutzig machte, dass der Busfahrer während der ganzen Reise eine neonfarbene Warn- bzw. Pannenweste trug!

Holzblöcke prägen den Park

Quelle: OP vom 17.07.2013