- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 027

Ortsdiener 027

Hatzbach: Frittenfett

Die Redewendung"Heiß wie Frittenfett" hat in diesem Jahr für einen engagierten Hatzbacher Schützenbruder, leidenschaftlichen Radfahrer, der sogar mit dem Fahrrad in die Behringwerke zur Arbeit fährt, sowie alljährlichem Organisator des Hatzbacher Bikeathlons während eines Küchendienstes im Hatzbacher Sportheim anlässlich des Hessentages eine völlig neue Bedeutung bekommen.

Unser kleiner Naturwissenschaftler vom großen Pharmakonzern hat offensichtlich in der Schule im Chemieunterricht nicht ganz aufgepasst, als es um die Schmelzpunkte von Frittenfett und thermoplastischem Polypropylen ging, welches überlicherweise für die Herstellung von Kunststoffeimern verwendet wird.

Wie anders ist es zu erklären, dass unser Party-Markus beim Reinigen der Fritteuse das heiße Frittenfett in einen Kunststoffeimer goss, der sich mit dem heißen Fett aber so gar nicht anfreunden wollte und mit dem ganzen Frittenfett in die Küche dahinfloss.

Selbst nach eingehender Reinigung konnte die Sportheimküche unfallfrei nur mit Spezial-Sicherheits-Schlachthaus-Schuhen der Metzgerei Debus betreten werden, da extreme Rutschgefahr bestand.

Wie sich erst später herausstellte, muss das Frittenfett sogar bis in den Thekenbereich des Sportheims vorgedrungen sein, denn sonst ist es völlig unerklärlich, dass unser lieber Markus auf dem Oktoberfest beim Tanzen vor der Theke samt Stuhl und Stehbiertisch niedergerissen wurde.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 022

Ortsdiener 022

Hatzbach, annektierte Ostprovinz Kahlsmühle: Pferde

Eine Eilmeldung erreichte mich aus unserer östlichsten Provinz, der Kahlsmühle. Mir wurde aus gut informierter Quelle angetragen, dass den Kahlsmüllern die Gäule durchgegangen seien. Der jüngste Sohn der Familie bestätigte auf Rückfragen diesen Sachverhalt, doch nun zu den Fakten aus der Kahlsmühle.

Unsere Mühlenbewohner ereilte unlängst ein Anruf eines Bürgers aus Lischeid, dass zwei entlaufene Pferde der Kahlsmühle wohlbehalten in Lischeid stehen würden.

Um die hochschwangere, reitende Tochter der Familie nicht zu gefährden, wurde der rotschöpfige Jungbauer und aktiver Fußballer beim SV Emsdorf umgehend mit der Rückholaktion beauftragt. Mit den zwei Pferden – jeweils eins an jeder Hand – machte sich unser „Kahlsboy“ zu Fuß auf den Weg nach Hause. Doch dort tauchte er auch noch nach Stunden nicht auf.

Erst nach einer Odyssee-Wanderung rund um Wetzstein, Hermannsberg und Kohlberg erreichte der junge Pferdeflüsterer wieder besiedeltes Gebiet am Forsthaus in Wolferode, von wo aus der völlig orientierungslose Pferdehalter dann einen Notruf per Handy absenden konnte. Augenzeugen berichteten, dass nicht ganz eindeutig ersichtlich war, wer mehr verstört gewesen wäre:

Marcel oder die Pferde?

Von ortskundigen Kahlsmühlenbewohnern wurden dann die Pferde sowie der von Krämpfen in den Armen geplagte und völlig dehydrierte Pferdehalter in die heimischen Boxen geführt.

Diese Wanderung hat auch das Interesse der Wanderfreunde Hatzbachtal geweckt. Der Pferdeweg wurde von ihnen rekonstruiert und wird bei der nächsten Internationalen Hatzbachtalwanderung als zweiter Permanentwanderweg – neben dem Wanderweg „Rund um den Wetzstein“ - offiziell als „Marcels-Pferde-Pfad“ eingeweiht! 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 001

Ortsdiener 001

Stadtallendorf: Innenstadtkonzept

Wegen seiner Fähigkeit zur Verschwiegenheit im Zusammenhang mit dem Absprung des Investors für das Innenstadtkonzept, wird Bürgermeister Manfred Vollmer demnächst nebenberuflich für den BND (den Bundesnachrichtendienst) als Geheimdienstmitarbeiter arbeiten. Offensichtlich hat er, die für einen Spion so wichtige, Voraussetzung, nämlich Informationen nicht Preis zu geben. Er darf sich ab sofort Manni 007 nennen.

Der Herrscher der „junge Stadt im Grünen“, die sich in Zukunft - aufgrund ihrer bedingungslosen Hingabe an den Investor und der Verschleuderung ihrer baulichen Filetstücke in der Innenstadt – nur noch „die barmherzige Stadt im Grünen“ nennt, plant außerdem, wie nur dem Ortsdiener exklusiv bekannt ist,  unter der Federführung von seiner Majestät „Manni 007“ im „Heinz Lang Park“ ein Märchenschloss als Altersruhesitz für Bürgermeister Vollmer zu bauen.

Der Springbrunnen im großen Kreisel wird dann noch zu Wasserspielen, die denen des Schlosses „Sanssouci“ in Potsdam ähneln, umgebaut. In die Geschichtsbücher der Stadt Stadtallendorf wird Manfred Vollmer einmal als ihre Majestät „Sonnenkönig Manfred der Erste“ eingehen!