- 754 Jahre Hatzbach

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Urkunde

Hatzbach gehört heute politisch zum Landkreis Marburg. Es wird 1262 urkundlich erstmals erwähnt. Diese Urkunde ist lateinisch geschrieben und lautet in der deutschen Übersetzung:
Vor Amöneburg 1262, Mai 14
Hartmann von Bauerbach und seine Ehefrau schenken dem Kloster Haina eine Hälfte der Mühle in Hatzbach.
Ich, Hartmann von Bauerbach und Gertrud seine Ehefrau wollen, daß für alle Gegenwärtigen und Zukünftigen, die diese Urkunde einsehen, feststehe, daß wir mit gesamter Hand dem Zisterzienser Kloster St. Maria in Haina eine Hälfte der Mühle, die in dem Dorf, das Hatzbach genannt wird, gelegen ist und in jedem Jahr 4 Marburger Schillinge, 50 Eier, 1 Gans, und ein Huhn zur Fastnacht entrichtet, übertragen haben, um sie frei und zu rechten Eigentum zu besitzen, so jedoch, daß wir uns durch diese Urkunde verpflichten, dem Kloster aus unserem Eigentum Einkünfte im gleichen Werte anzuweisen, wenn dem Kloster aus irgendeinem Grunde an den vorgeschriebenen Einkünften etwas abgehen sollte. Damit aber diese unsere Schenkung, die durch uns geschehen ist von keinen unserer Erben später widerrufen werden kann, haben wir dem oft genannten Kloster die vorliegende Urkunde, bestätigt durch das Siegel der Stadt Amöneburg im Jahre des Herrn 1262 am Sonntag „Vocem iocunditatis". Zeugen dieser Sache sind: Gerhard der Pfarrer, Bertram der Rektor der Knaben in Amöneburg, Ritter Gumpert Imhof, Heinrich von Mölln, Heinrich Hencelen, Gerhard Münzer, Schöffen und viele andere, die es gesehen und gehört haben.