- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 037

Ortsdiener 037

Hatzbach: Winterwanderung

Die Winterwanderung der Hatzbacher Männer hatte in diesem Jahr prominenten Zuwachs in Form des FCKK-Sitzungspräsidenten aus Stadtallendorf.

Allerdings war der hochdekorierte Stadtallendorfer Karnevalist schlecht ausgerüstet: Erschien er doch in Hatzbach ohne jegliche Verpflegung sowie - was noch viel schwerer wog - sogar ohne jegliche Getränke.

Doch schnell zeigte sich, dass in Hatzbach noch keiner verhungert und verdurstet ist bzw., dass Männer aus den Stadtteilen durchaus in der Lage sind unsere lieben Mitbewohner aus der Kernstadt durchzufüttern!

Für die nächste Winterwanderung hat unser (Nau-) neuer Mann bereits wahre Getränke-Wunder-Dinge angekündigt, auf die alle Williams-Birne-Trinker bereits äußerst gespannt sind.

Wie aus Kreisen der Winterwanderer verlautete, seien aber weitere Getränke als Mitbringsel nicht notwendig. Vielmehr verlangt die Wandergruppe von dem begnadeten Trompetenspieler eine musikalische Unterstützung.

Neben geselligen Liedern kann der trompetenspielende Präsident den schon teilweise am frühen Nachmittag vor dem Essen eingeschlafenen Wanderern ...

- nach z.B. reichlich Asbach hatten sich einige Wanderer offenbar verzockt -

... dann einzeln den Zapfenstreich blasen!

Gedichte - Erika Lerch 001

Ferienland Hessen - von Erika Lerch

Ferienland Hessen wie bist du so schön
in grüne Wälder gebettet.
Wiesentäler und sonnige Höhn
sind wie Perlen aneinander gekettet.

Machst du mal Ferien im Marburger Land
oh Freund dann bist du zu beneiden,
hier gibt es zu sehen so allerhand
du weißt dich nicht zu entscheiden.

In Marburg die Oberstadt und das Schloß
und so manche enge Gasse,
aber gehe nicht mit einem ganzen Troß
sonst kann dein Auge nicht alles fassen.

Geschnitzte Balken und Verse darauf
die so manchen Sturm überlebten,
schreib es in deinem Gedächtnis auf
was schon Generationen vor dir gelesen.

Neustadt der Junker-Hansen-Turm
das Schloß von Rauischholzhausen
das Hinterland ist wunderschön
oh Freund, hier mach mal Pause.

Aufgereiht an einer Schnur
des Hinterlandes Perlen
Holzhausen, Steinperf, Hartenrod
der Wind singt in den Erlen.

Erwischst du mal einen Regentag
ach Freund tu nicht verzagen,
fahr hin zum Waffelnachmittag
verwöhn mal deinen Magen.
 Im Schloß zu Biedenkopf kehr ein
hier gibt es feine Sachen
Waffeln zart und riesengroß
mit Himbeeren, Eis und Sahne.

Das war nur Marburg-Biedenkopf
wir können noch mehr bieten,
fahr mal auf die Amöneburg
bekannt in Nord und Süden.

Hier hat man einen weiten Blick
ins schöne Land der Hessen
und eins oh Freund welch ein Glück
hier kann man sehr gut essen.

Wandern kannst du durchs Hessenland
durch schattige grüne Wälder,
wink auch den Bauern einmal zu
die schaffen auf ihren Feldern.

Besuch auch mal das Rotkäppchenland
man nennt es heute Waldhessen,
durch die Gebrüder Grimm bekannt
das darfst du nicht vergessen.

Das ist von Hessen nur ein kleines Stück
ich kann es dir empfehlen
denkst du ans Hessenland zurück
dann kannst du was erzählen.

Und wenn es dir gefallen hat
dann sag es auch den Andern
mach hier und da auch einmal Rast
denn das gehört zum Wandern.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 027

Ortsdiener 027

Hatzbach: Frittenfett

Die Redewendung"Heiß wie Frittenfett" hat in diesem Jahr für einen engagierten Hatzbacher Schützenbruder, leidenschaftlichen Radfahrer, der sogar mit dem Fahrrad in die Behringwerke zur Arbeit fährt, sowie alljährlichem Organisator des Hatzbacher Bikeathlons während eines Küchendienstes im Hatzbacher Sportheim anlässlich des Hessentages eine völlig neue Bedeutung bekommen.

Unser kleiner Naturwissenschaftler vom großen Pharmakonzern hat offensichtlich in der Schule im Chemieunterricht nicht ganz aufgepasst, als es um die Schmelzpunkte von Frittenfett und thermoplastischem Polypropylen ging, welches überlicherweise für die Herstellung von Kunststoffeimern verwendet wird.

Wie anders ist es zu erklären, dass unser Party-Markus beim Reinigen der Fritteuse das heiße Frittenfett in einen Kunststoffeimer goss, der sich mit dem heißen Fett aber so gar nicht anfreunden wollte und mit dem ganzen Frittenfett in die Küche dahinfloss.

Selbst nach eingehender Reinigung konnte die Sportheimküche unfallfrei nur mit Spezial-Sicherheits-Schlachthaus-Schuhen der Metzgerei Debus betreten werden, da extreme Rutschgefahr bestand.

Wie sich erst später herausstellte, muss das Frittenfett sogar bis in den Thekenbereich des Sportheims vorgedrungen sein, denn sonst ist es völlig unerklärlich, dass unser lieber Markus auf dem Oktoberfest beim Tanzen vor der Theke samt Stuhl und Stehbiertisch niedergerissen wurde.