- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 052

Ortsdiener 052

Hatzbach-Wolferode: Muschi-Bremse

Der junge Geschäftsführer eines Anlagebauunternehmens für Stalleinrichtungen aus Wolferode, der sich mit seiner Familie in Hatzbach häuslich niedergelassen hat, ist von einem Kleintier am Ortsausgang von Wolferode vehement und abrupt an der Rückkehr in seinen neuen Wohnort gehindert worden.

Mit seinem Hightech Rennrad wurde seine Heimfahrt am Ortsausgang bei einbrechender Dämmerung im Frühherbst durch eine streunende Katze, die in Angriffslust die Straße querte, jäh beendet.

Dabei geriet er samt Maschine zu Boden und ward als dann nur noch schemenhaft, als mit dem Fahrrad verwundenes Knäul zu erkennen.

Da er aber nicht in Moll eingepackt war, ging der so nicht geplante Spontan-Stunt nicht ohne einen Knochenbruch ab, welcher aber mittlerweile wieder instand gesetzt werden konnte.

Von der enormen Bremskraft des Vierbeiners überrascht, plant unser Anlagenbauer die tierische Bremse noch zu verfeinern, quasi zur Serienreife zu bringen, um seiner Firmengruppe ein 4. Standbein zu sichern.

Eine Expertengruppe experimentiert bereits intensiv und möchte die Hemmvorrichtung unter dem Namen „Molls-Muschi-Bremse“ auf den Markt bringen.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 022

Ortsdiener 022

Hatzbach, annektierte Ostprovinz Kahlsmühle: Pferde

Eine Eilmeldung erreichte mich aus unserer östlichsten Provinz, der Kahlsmühle. Mir wurde aus gut informierter Quelle angetragen, dass den Kahlsmüllern die Gäule durchgegangen seien. Der jüngste Sohn der Familie bestätigte auf Rückfragen diesen Sachverhalt, doch nun zu den Fakten aus der Kahlsmühle.

Unsere Mühlenbewohner ereilte unlängst ein Anruf eines Bürgers aus Lischeid, dass zwei entlaufene Pferde der Kahlsmühle wohlbehalten in Lischeid stehen würden.

Um die hochschwangere, reitende Tochter der Familie nicht zu gefährden, wurde der rotschöpfige Jungbauer und aktiver Fußballer beim SV Emsdorf umgehend mit der Rückholaktion beauftragt. Mit den zwei Pferden – jeweils eins an jeder Hand – machte sich unser „Kahlsboy“ zu Fuß auf den Weg nach Hause. Doch dort tauchte er auch noch nach Stunden nicht auf.

Erst nach einer Odyssee-Wanderung rund um Wetzstein, Hermannsberg und Kohlberg erreichte der junge Pferdeflüsterer wieder besiedeltes Gebiet am Forsthaus in Wolferode, von wo aus der völlig orientierungslose Pferdehalter dann einen Notruf per Handy absenden konnte. Augenzeugen berichteten, dass nicht ganz eindeutig ersichtlich war, wer mehr verstört gewesen wäre:

Marcel oder die Pferde?

Von ortskundigen Kahlsmühlenbewohnern wurden dann die Pferde sowie der von Krämpfen in den Armen geplagte und völlig dehydrierte Pferdehalter in die heimischen Boxen geführt.

Diese Wanderung hat auch das Interesse der Wanderfreunde Hatzbachtal geweckt. Der Pferdeweg wurde von ihnen rekonstruiert und wird bei der nächsten Internationalen Hatzbachtalwanderung als zweiter Permanentwanderweg – neben dem Wanderweg „Rund um den Wetzstein“ - offiziell als „Marcels-Pferde-Pfad“ eingeweiht! 

Leerstandsmanagement Ortsrundgang