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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 048

Ortsdiener 048

Hatzbach-Ostprovinz Backhausmerchel: Wasy3

Auch in diesem Jahr muss der Hatzbote vom sogenannten Waschi-Syndrom kurz WaSy berichten, welches das Phänomen der relativ hohen Unfallhäufigkeit bei den Kindern der Familie Backhausmerchel beschreibt.

Wissenschaftler der Uni Marburg analysierten das Phänomen, dessen medizinische Ursache offensichtlich in den Genen der Familie aus der Ostprovinz zu finden ist, bereits eingehend!

Ich zitiere noch einmal aus einem medizinischen Lehrbuch:

„Da beim Waschi-Syndrom allerdings nur die direkten Nachkommen der Emigranten-Familie einer Hatzbacher Ostprovinz betroffen sind, scheint die Krankheit in den Erb-anlagen verankert zu sein, da sich die Ehepartner der Geschädigten bzgl. der Unfallhäufigkeit bisher eher unauffällig verhalten.

Eine Infektionskrankheit ist nach aktuellem fachwissenschaftlichen Stand aus medizinischer Sicht daher auszuschließen!“ (Zitatende)

Die Betonung liegt auf BISHER, denn der 2. Advent 2013 stellte die medizinische Fachwelt auf den Kopf und sämtliche Lehrbücher müssen neu geschrieben werden.

Während unser Jungbauer und VA-Spezialist aus der Ostprovinz sich den gesamten Herbst über mit diversen Handverletzungen abplagte und man in der Notfallaufnahme des Uniklinikums schon darüber nachdachte einen Schnellschalter für die Angehörigen der Ostprovinz Backhausmerchel einzurichten – auch die Nichte aus der Eichwaldstraße läuft übrigens schon wochenlang mit einem Handverband umher – geschah das unfassbare: Die Jungbäuerin Sigrid hatte sich offensichtlich bei ihrem Mann angesteckt!

Obwohl sie soeben noch ihre Hand mit Weihwasser benetzt hatte, zog sie sich vor dem Adventskonzert beim Betreten der Kirche Mariae-Himmelfahrt in Emsdorf eine komplizierte Fingerverletzung zu, weil sie mit ihrer Hand in die zufallende schwere Schwingtür geriet:

Hätte die gebürtige Alt-Allendorferin doch bloß einen Händsche getragen!

Die große Frage bleibt und wird vom Hatzboten auch weiterhin beobachtet werden: Ist das Waschi-Syndrom wirklich eine Infektionskrankheit oder gehen in Alt-Allendorf die katholischen Kirchentüren einfach nur anders herum auf!

Lebendiger Adventskalender 14

2014-12-14: Petra Weckesser liest das Gedicht WEIHNACHTSZEIT

Das Fenster am 14.12.2014 zeigt Symbole der Advents- und Weihnachtszeit:

Die 4 Kerzen des Adventskranzes, einen Stern, sowie einen Christbaum.

Einen schön geschmückten Christbaum in die Wohnung zu stellen, ist ein typischer Weihnachtsbrauch.

Der Christbaum ist fast 600 Jahre alt. Den Überlieferungen zu Folge wurde der Erste Weihnachtsbaum im Jahr 1419 von der Freiburger Bäckerschaft aufgestellt, festlich geschmückt mit Nüssen und Früchten. Gegen Ende des 16.Jahrhunderts war es im Elsass Brauch, im Wohnzimmer zu den Weihnachtsfeierlichkeiten einen Baum aufzustellen und ihn mit Süßigkeiten, Nüssen und Äpfeln zu schmücken. 1730 erhielten die Christbäume ihre ersten Kerzen, die ersten Kugeln kamen erst 1830 auf dem Markt, vorerst in der gehobenen Gesellschaft. Lametta kam im Jahr 1878 hinzu, eingeführt in Nürnberg.

Seit einigen Jahren sind auch Plastikbäume verbreitet, doch künstliche Bäume sind biologisch nicht abbaubar, während für jede echte Tanne oder Fichte, die geschlagen wird, zwei bis drei neue Pflänzchen gezüchtet werden.

Petra Weckesser-Dawedeit

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 053

Ortsdiener 053

Hatzbach-Stadtallendorf: Bürgerhaus

Dass neue Besen nicht unbedingt besser kehren, und dass Wahlversprechen sich dadurch auszeichnen, nicht eingehalten werden zu müssen, hat man nach der Wahl unseres neuen Bürgermeisters deutlich an der nach wie vor absolut bürgerunfreundlichen Nutzung unseres sogenannten Bürgerhauses gespürt.

Was hatten sich unsere Bürgermeisterkandidaten nicht alles auf die Wahlprospekte geschrieben, um in den kleinen Dörfern die entscheidenden Stimmen zu ergattern, aber das ernüchternde Fazit lautet: Die Wahlflyer waren die Tinte nicht wert, mit denen sie geschrieben worden sind und viele Hatzbacher Bürger meinen: Mit der Nutzung des Bürgerhauses ist es noch schlechter als vorher!

Da müssen z.B. Übungsstunden in kalten Garagen abgehalten werden, bei denen es den Hatzbacher Bürgern nur durch den Genuss von reichlich Frostschutz gelingt, die Laune hoch zu halten.

Wer denkt sich einen solchen Blödsinn aus und lässt funktionierende Bürgerhaus-Ausstattungen, wie z.B. unsere Bühne, zwischen den Stattteilen umherkutschieren, zwischendurch in alten Munitionsdepots der Bundeswehr lagern, um sie dann nass und verrostet auf Bitten und Betteln endlich einmal wieder  nach Hatzbach zu bekommen.

Da muss der Kindergarten seine Weihnachtsfeier im Gymnastikraum durchführen, weil Miete und zusätzlich noch der Transport der Bühne von der Stadt mit 800€ in Rechnung gestellt werden würden.

Einige Mitarbeiter in der Stadtverwaltung wissen offensichtlich nicht, was ein gut funktionierendes, dem Gemeinwohl dienendes Vereinsleben ist und sind aus ihrem warmen Sessel im Rathaus noch nicht herausgekommen.

Der Hatzbote schlägt vor, das Bürgerhaus komplett nach Stadtallendorf zu schaffen, am besten auf den Festplatz ins alte Dorf, damit die Altstadt auch mal eine Attraktion hat.

Wir bauen uns anstelle des Bürgerhauses ein großes Festzelt auf, dafür brauchen wir keinen Schlüssel, es ist billiger in der Unterhaltung und die eh nicht richtig funktionierende Heizung hat man auch gespart.

So liebe Narren, ob Kind Mann oder Frau
das waren die Meldungen,
der Hatzbote sagt Helau!