- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 023

Ortsdiener 023

Hatzbach: Weihnachstmarkt

Nachdem der erste Hatzbacher Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg war, laufen die Planungen für die zweite Auflage bereits auf Hochtouren.

Inspiriert durch die phantasievollen, von freundlichen Verkäufern geprägten Marktstände - u.a. wurde auch indianischer Gebirgshonig sowie Honigschnaps durch Direktvermarkter aus den peruanischen Anden angeboten – haben sich auch andere Bürger spontan bereit erklärt im kommenden Jahr ihre Schätze anzubieten.

So hat ein Meckes bereits am frühen Abend seine Ambitionen angemeldet, einige Exponate aus Konrads Farbeimer-, Bleistift- und Zollstockmuseum für den guten Zweck zum Verkauf anzubieten. Er räumte allerdings im gleichen Atemzug ein, dass er nur noch nicht wüsste, wie er es seinem Vater beibringen solle.

Diese ist hiermit offiziell geschehen.

Außerdem sollen bei der zweiten Auflage auf alle Fälle Weihnachtsbäume verkauft werden, damit Kammemelersch Andreas nach seinem Umbau nicht wieder den etwas dürftigen Weihnachtsbaum aus der Dekoration des Weihnachtsmarktes durch sein neues Treppenhaus nach Hause schleppen muss! 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 051

Ortsdiener 051

Hatzbach: Hänger

Verschiedene Vergehen der letzten Jahre machen es unausweichlich, auch einmal über einen jungen Rentner, Landwirt aus Leidenschaft, der im Dorf besonders durch seinen Deutz-Intrac auffällt und dessen Hof sowohl beim Bewegten Theater, als auch beim Stehen Festzug als Weizenbiergarten eine tolle Kulisse bildete, zu berichten.

Fiel er noch vor 3 Jahren lediglich dadurch auf, dass er auf der Hauptstraße „Im Roten Bach“ ein ordnungsgemäß geparktes Auto übersah und mit seinem Fahrrad als „Paul Guck in die Luft“ einen „Crash-Test“ durchführte – Augenzeugen berichteten, dass er offenbar durch eine junge Dame, welche im knappen 2-Teiler vor dem Haus lag, abgelenkt wurde – so hat er doch im letzten Jahr mit einer Transportaktion den Bogen etwas überspannt.

Die Details:

Unser schneller Paul wollte mit seinem Schwager und einem vom Dippel-Ing. geborgten PKW-Anhänger ein paar Ersatzteile für seinen Deutz-Intrac, so wie er zumindest verlauten ließ, irgendwo bei Kassel abholen. Schnell stellte sich heraus, dass das einzige, was Kassel mit dem Artikelstandort gemein hatte, war, dass es in Kassel eine Holländische Straße gibt, denn die erstanden Ersatzteile mussten fast 400 km entfernt an der holländischen Grenze abgeholt werden. Freunde des Galloway-Rinder-Landwirtes versicherten indes, dass für unseren Deutz-Fahrer alle Orte, die nur 10 km außerhalb der Gemarkung von Hatzbach liegen, „irgendwo bei Kassel“ seien.

Die paar Ersatzteile, die transportiert werden sollten, stellten sich übrigens als komplette Intrac-Kabine sowie zentnerschwere Achse heraus.

Kurz vor der Heimat – nach 380 km in Gilserberg – wurde der exotische Schwertransport von der Polizei gestoppt und dabei festgestellt, dass mehrfach gegen Recht und Ordnung verstoßen wurde:

  1. Die Stützlast / Anhängelast des verwendeten Phielipps-Peugeot reichte nicht aus.
  2. Der Hänger war total überladen.
  3. Der geliehene Dippel-Ing.-Hänger hatte überhaupt keinen TÜV.

Die strafrechtliche Folge für unseren schlauen, schnellen Landwirt, aber auch für den diplomierten Hänger-Besitzer: Bußgeld sowie Punkte in Flensburg!

Wegen der offensichtlichen Defizite in Heimatkunde – unser schnauzbärtiger Landwirt muss beim Heimatkundeunterricht von Grundschullehrer Kirsch wohl nur geschlafen haben – wurde als Nachschulungsmaßnahme angeordnet, dass er bis spätestens Ostern 3 Doppelstunden Sachkundeunterricht – mit dem Schwerpunkt Heimatkunde Hessen – in der 2. Klasse der Grundschule Erksdorf/Hatzbach zu besuchen hat.

Heiligabend mit Posaunenchor Hatzbach

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