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Lebendiger Adventskalender 12

2014-12-12: Waltraud + Horst Erdel

Lebendiger Adventskalender in Hatzbach - Öffnung des Kalendertürchens Nummer 12 am 12.12.2014

Das Adventsfenster war unter dem Motto „Licht und Hoffnung“ mit Gegenständen erzgebirgischer Holzkunst dekoriert.

Mit Hinweis auf die Räuchermännchen, die beiden Nussknacker, den Schwibbogen, den Lichterengel, die Pyramide und den Lichterbergmann erläuterte Horst Erdel, dass keine Region in Deutschland enger mit dem Weihnachtsfest verbunden ist und nirgends Weihnachten inniger gefeiert wird, als im Erzgebirge. Dort dauert die traditionelle Erzgebirgsweihnacht sechs Wochen, beginnt mit der Andreasnacht am 30. November und endet mit Hohneujahr am 6. Januar. Zu Beginn dieser Zeit werden überall Kisten und Schachteln von den Dachböden geholt und mit den darin verpackten dekorativen Holzprodukten die Wohnungen und die Fenster geschmückt: Es ist Weihnachtszeit im Erzgebirge.

Der Ursprung der ganz besonderen erzgebirgischen Weihnachtstraditionen liegt in den einstigen Lebensbedingungen der Bergleute. Seit dem Mittelalter gruben sie hier nach Silber, Zinn, Blei, Kobalt und anderen Erzen und begründeten mit ihrer Arbeit den Reichtum Sachsens. Die Dunkelheit des Schachtes, in der sich die Bergleute täglich Entbehrungen und Gefahren aussetzten, ließ das Licht zum wichtigsten Gut ihres Lebens werden. Es bedeutete für den Bergmann Wärme, Leben, Hoffnung und Sicherheit. Besonders groß war die Sehnsucht nach dem Licht in den kurzen, kalten Tagen des Winters, in der Zeit, in der auch das Weihnachtsfest liegt. Die schwere Arbeit im Bergwerk begann vor Anbruch des Tages und die Bergmänner kamen erst wieder nach Hause, wenn es bereits dunkel war.

Der Erzbergbau kam im 17. Jahrhundert weitgehend zum Erliegen und so mussten sich die Erzgebirgler neue Erwerbsmöglichkeiten suchen. Da Holz als Rohstoff in der Natur ausreichend vorhanden war, wurde aus der früheren Feierabendbeschäftigung der Bergleute die neue Erwerbsgrundlage. Die Bergbaufamilien im Erzgebirge haben in ihrer Not mit der Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Spielzeug und Weihnachtsdekoration begonnen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aus dieser misslichen Lage entwickelte sich ein neuer, eigener Industriezweig im Erzgebirge.

Der Lichterbergmann und der lichtertragende Engel zählen zu den bekanntesten Symbolfiguren des Erzgebirges, die seither unter den geschickten Händen der Spielzeugmacher in phantasievollen Varianten entstanden sind.

Weit verbreitet war und ist im Erzgebirge der Brauch, dass jeder Junge bei der Geburt einen Bergmann und jedes Mädchen bei der Geburt einen Engel als Geschenk bekam und diese später bei der Heirat mit in die Ehe einbrachten. In der Weihnachtszeit wurde das Figurenpaar mit angezündeten Kerzen ins Fenster gestellt, um die Stube drinnen und die Winternacht draußen gleichermaßen zu erhellen. Kamen Kinder hinzu, so wurde für jedes, je nachdem, ob es ein Junge oder ein Mädchen war, eine Bergmanns- oder Engelsfigur aufs Fensterbrett zu den übrigen Figuren gestellt.

Der Schwibbogen war anfangs kein Symbol der Weihnachtszeit, sondern stellte vielmehr die Problematik der damaligen Zeit dar. Die Menschen stellten die leuchtenden Schwibbögen in die Fenster, damit die Bergleute auch im Dunkeln den Weg nach Hause fanden. Auch noch heute wird an dieser Tradition festgehalten und in der Weihnachtszeit darf ein erzgebirgischer Schwibbogen im Fenster nicht fehlen.

Seinen Ursprung hat der Schwibbogen - wie sollte es anders sein - im Bergbau. Die Bergleute hingen zur Mettenschicht ihre Grubenlampen am halbrunden Stolleneingang auf, wodurch dieser im Lichterschein erstrahlte. Mettenschicht, so wurde die Weihnachtsandacht im Stollen nach der letzten Schicht des Jahres vor Heiligabend genannt. Ein Mann namens Johann Teller soll einen besonderen Kerzenleuchter aus Eisen hergestellt haben, den er für die Mettenschicht gestaltet hat und dessen Form dem Zugang zum Stollen nachempfunden gewesen sein soll. Dieser war Vorbild für die später angefertigten Schwibbögen.

Gefertigt waren die Schwibbogen ursprünglich aus Schmiedeeisen oder Schwarzblech. Erst in deutlich jüngerer Zeit wurde der Schwibbogen dann mehr und mehr aus Holz gefertigt und auch die Motive änderten sich. Neben bekannten Szenen aus der Bibel, wie etwa dem Sündenfall, traten immer öfters auch ganz alltägliche Motive, etwa aus der Welt der Bergmänner oder aber aus der zeitgenössischen Volkskunst hinzu.

Die kunstvollen erzgebirgischen Schwibbögen haben, ebenso wie die anderen weihnachtlichen Symbole, inzwischen Ihren Weg in die gesamte Welt gefunden und das Weihnachtsland Erzgebirge bekannt gemacht.

Horst Erdel

Schulklassen 1936

1 Helmut Wagner
15 Maria Morneweg
29 Hildegard Seibert
2 Hans Schildwächter
16 Elisabeth Vaupel
30 Heinrich Müller
3 Konrad Diehl
17 Anna Jasky
31 Erich Henkel
4 Heinrich Immel
18 Anna Klee
32 Elisabeth Schneller
5 Hans Balzer
19 Katharina Morneweg
33 Anna Gilsebach
6 Paul Müller
20 Margarethe Klee
34 Konrad Wagner
7 Paul Immel
21 Annchen Schmidt
35 Heinrich Schildwächter
8 Karl Meß
22 Georg Dippel
36 Elisabeth Scheerer
9 Elisabeth Wagner
23 Heinrich Scheerer
37 Lehrer Peter Seibert
10 Heinrich Haar
24 Anna Bötel
38 Maria Balzer
11 Heinrich Vaupel ?
25 Martha Wagner
39 Hermann Schmidt
12 Heinrich Gilsebach
26 Hans Schmidt ?
40 Margarethe Schmidt
13 Helene Bossenberger
27 Hans Martin
41 Paul Schnell
14 Elisabeth Diehl
28 Helene Schneller
 

Bild von Elfriede Weber, Namen von Elisabeth Schwiezke, Elisabeth Schmidt
Wir bitten um Ergänzungen bzw. Berichtigungen an info@hatzbach.de

Zum Eingewöhnen blieb keine Zeit

Quelle: OP vom 27.01.2018