- 754 Jahre Hatzbach

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Unterricht in Erksdorf und Betreuung in Hatzbach

Quelle: OP vom 18.07.2016

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 008

Ortsdiener 008

Hatzbach: Grabenfahrt

Erneut muss von einer Höchstleistung im Motorsport berichtet werden.

Unser ältester Autofahrer im Dorf und mit zahlreichen Orden und Verdienstnadeln ausgezeichneter Ehrenvorsitzender sowie Ehrenmitglied aller uns bekannter Vereine und Sängerbünde hat aus seinem grünen VW Polo im Vorfeld des Bundesligaspitzenspiels Bayern : Hoffenheim -  welches er auf dem Großbildschirm im Sportheim verfolgen wollte – mit fahrerischer Höchstleistung das letzte aus seinem kleinen grünen Rennauto herausgeholt.

In Zeitnot und auf den letzten Drücker begann er seine Rekordfahrt um kurz vor 19 Uhr um rechtzeitig bis zum Anstoß um 20.30 Uhr die ca. 800m lange Rennstrecke bewältigen zu können.

Wohl an die legendären Bergrennen seiner Sturm und Drangzeit in den 50er Jahren erinnert, schoss er mit seinem getunten Tourenwagen – der 4. und 5. Gang sind gesperrt und bei 60 Km/h  regelt die Motorelektronik automatisch den Motor ab - die Wildbachstraße Richtung Sportheim hinauf.

Bei seiner Rekordfahrt nahm er die Straßeschikane „Am Zollstock“ noch gekonnt nach leichtem Anbremsen im 1. Gang, um dann vor dem Sportheim seinen grünen Boliden im Straßengraben zu parken!

Unter Mithilfe einiger anwesender trainierender Fußballer wurde der grüne Polo dann aus dem Straßengraben in seine endgültige Parkposition gehoben.

Um unserem treusten Zuschauer aller Spiele der 1. und 2. Mannschaft in Zukunft die Parkplatzsuche zu erleichtern, hat der Vorstand des SSV beschlossen, dass für unseren fußballbegeisterten ehemaligen Hausmetzger mit dem braunen Pelzmantel direkt an der Ecke des Sportplatzes  der Parkplatz Nr. 1 ab sofort für ihn auf Lebenszeit reserviert und mit diesem besonderen Parkplatzschild auch gekennzeichnet wird.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 045

Ortsdiener 045

Hatzbach: Messerverletzungen

Der Magistrat weist im Zusammenhang mit den historischen Aufführungen und Darstellungen im Rahmen der 750-Jahrfeier in Hatzbach auf die leichtsinnig und unvernünftig zugezogenen Schnittverletzungen durch hochdekorierte Ortbeiratsmitglieder hin, die in solcher Form nicht einfach hingenommen werden können, da bei weiterer anhaltender Unachtsamkeit im Umgang mit Messern und Schneidwerkzeugen jeglicher Art, die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit des Ortbeirates aufgrund offenkundiger Selbstverstümmelung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Binnen kurzer Zeit brachten sich 2 Ortsbeiratsmitglieder verheerende Schnittverletzungen zu.

Einerseits schaffte es unser jüngstes Ortsbeiratsmitglied – ein diplomierter Elektroingenieur – im letzten Akt der ersten Vorstellung des bewegten Theaters „Die Sage vom Jungfernborn“ durch unvorsichtiges Imponiergehabe vor seiner jungen Gespielin – der holden Luisa aus der Eichwaldstraße – sich mit einem gezielten Schnitt fast den Daumen abzutrennen und damit die weiteren Aufführungen zu gefährden, denn ein Ritter, der nicht mit einem Messer umgehen kann, ist es eigentlich nicht würdig einen Adeligen Vorfahren der Familie von Knoblauch zu verkörpern.

Dieser „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird von nun an nur noch als „Ritter Wolfgang mit der getapten Hand“ in den Hatzbacher Geschichtsbüchern auftauchen.

Das zweite Ortsbeiratsmitglied – unser „Meckes für Alles“ – verbaute sich auf dem Hessentag in Wetzlar kurz vor dem Festzug die einmalige Chance der Teilnahme und musste feststellen, dass es nicht so einfach ist ein voll funktionstüchtiger Hatzjäger zu sein, und dass das Essen mit den scharfen Hatzjäger-Messern erst gelernt werden muss.

Unser Jung-Hatzjäger – oder soll man lieber sagen Meckie-Messer – fügte sich beim Verzehr der herzhaften Hatzjägerkost eine derartige Schnittverletzung im Mundinnenbereich zu, dass einige Hatzjäger Angst hatten, dass beim nächsten Posaunenchorauftritt die Backe des Trompeters platzen und die Luft dann mit einem Pfeifgeräusch unkontrolliert aus dem Wangenbereich austreten  und er neben der Trompete mit seiner Backe auch noch Panflöte spielen kann.

Nach meinen Informationen wurde die große Wunde im Klinikum in Wetzlar in der Eile so grob zusammengenäht, dass auf dieser Seite im Mundbereich eine solche Narbe entstanden ist, die unser stellvertretender Ortsvorsteher quasi als dritte Kauleiste nutzen kann, mit dem Vorteil, noch größere Schnitzel, noch schneller zu verzehren.