- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 006

Ortsdiener 006

Hatzbach: Spitzentechnologie

Der bekannte Rentner aus der Ohrgasse, der über die Grenzen unseres Ortes als Betreiber von Konrads Bleistift- und Zollstockmuseum sowie durch seinen Cabrioschlepper bekannt ist, hat auch im letzten Jahr für Gesprächsstoff gesorgt.

Als in der Vorweihnachtszeit die übergroße Edeltanne im Vorgarten seines Anwesens gefällt werden sollte, brachte der findige Altgeselle mit einem verblüffenden Schachzug seine Familie sowie die gesamte Ohrgasse zum staunen.

Nachdem die Edeltanne gefällt und die Wurzel ausgegraben war, wurde die Edeltanne kurzerhand ihrer Spitze beraubt, diese Spitze wurde mit einer Lichterkette versehen und so in dem noch frischen Loch eingegraben.

Für die so entstandene, quasi Recycling Weihnachtsdekoration wird unserem erfinderischen Sammler von Farbeimern von der IHK der Innovationspreis 2008 für Spitzentechnologie verliehen.

Gruselfaktor trifft auf schöne Natur

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 015

Ortsdiener 015

Hatzbach, Langenseelbold:  Dummfrager

Besondere Spuren haben zwei Hatzbacher Rentner beim offiziellen Besuch der Vereine auf dem letztjährigen Hessentag in Langenseelbold hinterlassen. Die beiden altgedienten Bassbläser des Posaunenchores vom Ziegelgarten und aus der Ohrgasse brachten durch ihre dummen Fragen die Betreiber der Landesausstellung und der Ausstellung „Natur auf der Spur“ schier zur Verzweiflung.

Zur Höchstform liefen die beiden – also der ehemalige Hausmeister unseres Bürgerhauses sowie sein Kumpel, der ehemalige Waldarbeiter, Imker, Hausmetzger und seit geraumer Zeit nebenberufliche Kettenschärfer von Motorsägen – beim Bienenstand der Hessischen Imker Vereinigung auf.

Mit Fragen und Kommentaren wie ...

  • Stechen die Bienen auch durch die Glasscheiben?
  • Wie kommen denn die Bienen nach dem Schleudern wieder aus dem Honig heraus?
  • Die Biene mit dem Punkt muss die Königin sein, denn das habe ich schon einmal im Fernsehen gesehen!

 ... also mit diesen Bemerkungen brachten sie den anwesenden Südhessischen Imker in Erklärungsnot.

Diese Dummfragerei hat die Veranstalter der Landesausstellung auf den Plan gerufen und dazu geführt, dass unsere beiden Rentner von der Hessischen Landesregierung engagiert wurden, um Schulungen mit den Angestellten der einzelnen Stände für den Hessentag in Stadtallendorf durchzuführen.

Doch damit noch nicht genug: Auch der Kinderkanal der ARD wurde auf die beiden wissensdurstigen Bratwurstliebhaber aufmerksam und beabsichtigt sie als Nachfolger des Stadtallendorfer Fernsehstars Willi Weitzel – der ja kürzlich sein Aufhören erklärt hat - in „Willi will´s wissen“ einzusetzen.

Laut ARD wären die beiden Opas das ideale Kontrastprogramm zum jugendlichen Ex-Moderator. Die beiden Freunde treten in der Sendung als der „Schlaue Paul“ und „Kumpel Karl“ auf.

Die ersten zwei Probesendungen wurden bereits gedreht; sie laufen über die Osterfeiertage mit den Titeln:

  • Wie kommt das Heizöl in den Tanklastwagen?
  • Raucht die rote Wurst in der Räucherkammer eigentlich Zigaretten oder Zigarren?

Der Name der Sendung wird natürlich auch geändert. Sie heißt nicht mehr „Willi will´s“ wissen sondern „Gimbel-Karls-Welt“!