- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 028

Ortsdiener 028

Hatzbach: Silberhochzeit

Anlässlich der am Pfingstwochenende zelebrierten Silberhochzeit des Staatsoberhauptes unseres Stadtteils Backhausmerchels mit seiner aus der "Heulich, heulich" Handschuhstadt Stadtallendorf stammenden Gutsherrin Sigrid, machten es sich die Hatzjäger zur Aufgabe, dem rechtsfreien, autonomen Staatsgebiet rund um unsere Ostprovinz Backhausmerchels einen größeren offiziellen Charakter zu verleihen.

Damit kamen sie Bestrebungen des Gutsherren Dittmar zuvor, der am Vatertag in feuchtfröhlicher Runde geäußert hatte, in absehbarer Zeit den Ort Hatzbach zu annektieren und die politische sowie gesellschaftliche Herrschaft über Hatzbach zu übernehmen.

Rechtzeitig vor dem Hessentag sollte allerdings - nach Meinung der Hatzjäger - auch die breite Hessische Öffentlichkeit von der sonderbaren Hatzbacher Enklave erfahren.

Genauso, wie die Hatzjäger vor 750 Jahren den Ort Hatzbach durch ihr Jagd- und Feldlager ins Leben gerufen haben, so riefen sie deshalb an Pfingsten die Ostprovinz Backhausmerchel als teilautonome Dorfrepublick aus.

Die teilautonome Ostprovinz Backhausmerchels obliegt allerdings weiterhin der Rechtsprechung unseres Ortsvorstehers, hat sich weiterhin seinen Anweisungen sowie denen der Hatzjäger zu beugen.

Festschrift 40 Jahre Schützensport

          

Lebendiger Adventskalender 12

2014-12-12: Waltraud + Horst Erdel

Lebendiger Adventskalender in Hatzbach - Öffnung des Kalendertürchens Nummer 12 am 12.12.2014

Das Adventsfenster war unter dem Motto „Licht und Hoffnung“ mit Gegenständen erzgebirgischer Holzkunst dekoriert.

Mit Hinweis auf die Räuchermännchen, die beiden Nussknacker, den Schwibbogen, den Lichterengel, die Pyramide und den Lichterbergmann erläuterte Horst Erdel, dass keine Region in Deutschland enger mit dem Weihnachtsfest verbunden ist und nirgends Weihnachten inniger gefeiert wird, als im Erzgebirge. Dort dauert die traditionelle Erzgebirgsweihnacht sechs Wochen, beginnt mit der Andreasnacht am 30. November und endet mit Hohneujahr am 6. Januar. Zu Beginn dieser Zeit werden überall Kisten und Schachteln von den Dachböden geholt und mit den darin verpackten dekorativen Holzprodukten die Wohnungen und die Fenster geschmückt: Es ist Weihnachtszeit im Erzgebirge.

Der Ursprung der ganz besonderen erzgebirgischen Weihnachtstraditionen liegt in den einstigen Lebensbedingungen der Bergleute. Seit dem Mittelalter gruben sie hier nach Silber, Zinn, Blei, Kobalt und anderen Erzen und begründeten mit ihrer Arbeit den Reichtum Sachsens. Die Dunkelheit des Schachtes, in der sich die Bergleute täglich Entbehrungen und Gefahren aussetzten, ließ das Licht zum wichtigsten Gut ihres Lebens werden. Es bedeutete für den Bergmann Wärme, Leben, Hoffnung und Sicherheit. Besonders groß war die Sehnsucht nach dem Licht in den kurzen, kalten Tagen des Winters, in der Zeit, in der auch das Weihnachtsfest liegt. Die schwere Arbeit im Bergwerk begann vor Anbruch des Tages und die Bergmänner kamen erst wieder nach Hause, wenn es bereits dunkel war.

Der Erzbergbau kam im 17. Jahrhundert weitgehend zum Erliegen und so mussten sich die Erzgebirgler neue Erwerbsmöglichkeiten suchen. Da Holz als Rohstoff in der Natur ausreichend vorhanden war, wurde aus der früheren Feierabendbeschäftigung der Bergleute die neue Erwerbsgrundlage. Die Bergbaufamilien im Erzgebirge haben in ihrer Not mit der Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Spielzeug und Weihnachtsdekoration begonnen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aus dieser misslichen Lage entwickelte sich ein neuer, eigener Industriezweig im Erzgebirge.

Der Lichterbergmann und der lichtertragende Engel zählen zu den bekanntesten Symbolfiguren des Erzgebirges, die seither unter den geschickten Händen der Spielzeugmacher in phantasievollen Varianten entstanden sind.

Weit verbreitet war und ist im Erzgebirge der Brauch, dass jeder Junge bei der Geburt einen Bergmann und jedes Mädchen bei der Geburt einen Engel als Geschenk bekam und diese später bei der Heirat mit in die Ehe einbrachten. In der Weihnachtszeit wurde das Figurenpaar mit angezündeten Kerzen ins Fenster gestellt, um die Stube drinnen und die Winternacht draußen gleichermaßen zu erhellen. Kamen Kinder hinzu, so wurde für jedes, je nachdem, ob es ein Junge oder ein Mädchen war, eine Bergmanns- oder Engelsfigur aufs Fensterbrett zu den übrigen Figuren gestellt.

Der Schwibbogen war anfangs kein Symbol der Weihnachtszeit, sondern stellte vielmehr die Problematik der damaligen Zeit dar. Die Menschen stellten die leuchtenden Schwibbögen in die Fenster, damit die Bergleute auch im Dunkeln den Weg nach Hause fanden. Auch noch heute wird an dieser Tradition festgehalten und in der Weihnachtszeit darf ein erzgebirgischer Schwibbogen im Fenster nicht fehlen.

Seinen Ursprung hat der Schwibbogen - wie sollte es anders sein - im Bergbau. Die Bergleute hingen zur Mettenschicht ihre Grubenlampen am halbrunden Stolleneingang auf, wodurch dieser im Lichterschein erstrahlte. Mettenschicht, so wurde die Weihnachtsandacht im Stollen nach der letzten Schicht des Jahres vor Heiligabend genannt. Ein Mann namens Johann Teller soll einen besonderen Kerzenleuchter aus Eisen hergestellt haben, den er für die Mettenschicht gestaltet hat und dessen Form dem Zugang zum Stollen nachempfunden gewesen sein soll. Dieser war Vorbild für die später angefertigten Schwibbögen.

Gefertigt waren die Schwibbogen ursprünglich aus Schmiedeeisen oder Schwarzblech. Erst in deutlich jüngerer Zeit wurde der Schwibbogen dann mehr und mehr aus Holz gefertigt und auch die Motive änderten sich. Neben bekannten Szenen aus der Bibel, wie etwa dem Sündenfall, traten immer öfters auch ganz alltägliche Motive, etwa aus der Welt der Bergmänner oder aber aus der zeitgenössischen Volkskunst hinzu.

Die kunstvollen erzgebirgischen Schwibbögen haben, ebenso wie die anderen weihnachtlichen Symbole, inzwischen Ihren Weg in die gesamte Welt gefunden und das Weihnachtsland Erzgebirge bekannt gemacht.

Horst Erdel