- 754 Jahre Hatzbach

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Gedichte - Erika Lerch 015

Hatzbächer Geschichten 1

von Erika Lerch

En Hatzbach ehr Leire ess immer wos los
em Feste feiern sei mer ganz groß
bei ins do kann so lejcht naut verderwe
on besser e Fest gefeiert wie feste geärwet.

Merem Schützenverein fungs die Pingste schun o
gegrillt on gewandert on wos drochte die Schuh,
de Sportverein dät o Fronleichnam brore
dos klappt bei en besser wie de Sonndog die Tore.

On des Feuerwehrfest well ejch net vergesse,
om Denkmol harre die Jonge de Kraanz vergesse,
ach du liewe Zeit dos kann doch passiern
de Kohl kriets bei ener Panne immer o die Nieren.

Vom Fest im die Kerch hun ejch schun geschrewwe,
on bei de Kermes do hun se de Bulle gererre,
ejch gläwe do gungs net so sachte zu
on die Weisleire harre erseht emol Ruh.

Om Sonndog harre mer des Leistungshüten ver de Deer
do gowe sich Schäfer on Prominenz die Ehr
sowos harre mer en Hatzbach noch net,
do zeigt sich die Harmonie zwesche Hond on Hirt,

On dos ene tu ejch ouch haure kund
besser wie en Mensch ess en treu brave Hond.
Der kennt ken Trug on Heuchelei
on beweist sei Treue jeden dog neu.

Insem Landrat hots bei ins gefall dos kunnt mer seh,
anerscht wie die Anderfer Hotvolee
insem Hirte vom Kreis en schine Gruß
nur sei Honne gih net so gutt bei Fuß.

On gestern do koom mer woss gutts en Sinn
sollt ejch mol dos große Los gewinn
da käf ejch e Zelt fer Hatzbach allee
bon dos blejbt da des gaanze Johr stih.

Da kinn mer gefeiern wos kost die Welt
mer sei inger Dach, mer hunche e Zelt,
da brouche die Aanderfer ke Bürgerhaus ze baue
es ess besser sie tu en Klee des Regenwasser staue.

Bei Aanderf on Hatzbach esses wie bei de Beigefreite
e Braut ohne Mitgift ess halt e Pleite,
mer Hatzbächer worre ke gurre Partie
äwwer ohne Blumme vo Aanderf esses en Hatzbach doch schie!

Diamant- und Goldkonfirmation 2013

Quelle: OP vom 10.06.2013

Lebendiger Adventskalender 01

2014-12-01: Carina Henkel liest FREDERICK von Leo Lionni

Ein paar Gedanken dazu:

Frederick, zunächst ein Außenseiter. Ein andersartiger? Vielleicht ein Spinner, der nicht in die Gemeinschaft passt? Oder ein Faulpelz, der sich vor der Arbeit drückt?

Ich denke nicht. Die Geschichte ist ein Gleichnis für die Bedeutung der verschiedenen Begabungen in einer Gemeinschaft, weil wir die Künstler genauso brauchen wie die Ökonomen, die Poeten genauso wie die Handwerker, die Märchenerzähler genauso wie die Bäcker.

Es ist eine Parabel über die Würde der Außenseiter. Die Frage ist doch: Warum ist ein Mensch ein Außenseiter? Was oder viel mehr wer macht ihn dazu? Wer hat die Berechtigung einen Maßstab anzusetzen?

Ich denke, Gemeinschaft ist die Vielfalt der Menschen, die, jeder nach eigener Begabung, ihre Stärken auf ganz unterschiedlichen Gebieten haben. Und in einer Gemeinschaft sollten alle gleichberechtigt, respektvoll und auf Augenhöhe nebeneinander stehen können und je nach Anlass Bewunderung erfahren dürfen.

Aber Frederick ist mehr noch: Frederick lädt zum Nachdenken darüber ein, was denn die wahren Schätze des Lebens sind, die bei aller Vergänglichkeit dauerhaft im Herzen bleiben.

Arbeit nimmt einen zentralen Stellenwert in unserer Gesellschaft ein, aber Arbeit ist nicht der Sinn des Lebens. Burnout z.B. - ein modernes Wort und ein Synonym für unsere heutige Leistungsgesellschaft, in der der Leistungsdruck unsere gesamten Ressourcen binden kann und letztlich unser Leben gestaltet, wenn wir nicht auf uns aufpassen. Depressionen nehmen zu, wenn die Gemeinschaft, gewollt oder ungewollt, in den Hintergrund tritt - wenn Vereinsamung einkehrt.

Frederick besitzt die Gabe mit seinen gesammelten und phantasievollen Worten so viel Wärme in den kalten Wintermonaten zu verbreiten, dass allen warm ums Herz wird. So schafft es Frederick, Träume und Hoffnungen, Freude und Zuversicht lebendig werden zu lassen und sie zu teilen.

Frederick ist ein ewig gültiges Gleichnis für die Notwendigkeit der immateriellen Werte. Eine Geschichte über die wunderbare Macht des Geistes, die Kraft der Hoffnung, die Bedeutung von Glauben, Liebe, Fürsorge und innerer Stärke.

Frederick öffnet den positiven Gedanken die Türe und zeigt, dass diese die wahren Träger durch das Leben und seine Krisen sind.

Frederick zeigt den Mäusen und damit uns Menschen etwas, was sicher nicht alleine zum Leben oder Überleben ausreicht, aber manche Lebenskrise meistert: die Kraft der positiven Gedanken. Phantasie als Hilfe, sich mit Bildern, Düften und Worten aus dem Winter des Lebens zu stehlen und sich zu wärmen.