- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 046

Ortsdiener 046

Hatzbach: Handy

Eine Kurzmeldung aus der Wolferoderstraße:

Eine aus dem Vogelsberg zugezogenen Anwohnerin aus der Wolferoderstraße, die eigentlich bestens in das Dorfleben integriert ist und sich als Vorsitzende sowie Dirigentin des Posaunenchores rege in das Dorfleben einbringt, hat am Sonnabend vor dem ersten Advent 2013 in einem Pilotversuch die Belastungsgrenze ihres Festnetz-Telefons untersucht.

Dabei hat sie völlig überraschend festgestellt, dass die Reichweite ihres Schnurlostelefons offensichtlich schon an der Bushaltestelle im Ortszentrum ausgereizt und ein Kontrollanruf beim Göttergatten somit nicht mehr möglich ist, während dieser stattdessen mit dem eigentlichen Handy unserer beigefreiten Vogelsbergerin zuhause bleibend, die volle telekommunikative Erreichbarkeit genoss.

Alle Versuche, sich in Kassel auf der Königsstraße sowie dem Friedrichsplatz in diverse Festnetze einzuhacken, schlugen fehl.

Der Vorstand des Posaunenchors gibt hiermit bekannt, dass bei der Planung zukünftiger Fahrten berücksichtigt werden soll, nur noch Orte und Ziele anzusteuern, an denen es noch öffentliche Telefonzellen gibt, um dem Lerchenpaar ein fernmündliches zwitschern zu ermöglichen.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 044

Ortsdiener 044

Hatzbach-Ohrgasse: Saureiten

Die Kassenärztliche Vereinigung gibt in Zusammenarbeit mit den Gesetzlichen Krankenkassen bekannt, dass in der Ohrgasse in Hatzbach eine neue Therapieform, die auf der heilenden Zusammenarbeit mit Säugetieren beruht, entwickelt worden ist.

Kannte man bisher nur den Einsatz von Pferden und Delfinen zu Therapiezwecken bei spastischen Lähmungen sowie Autismus, ist es einem großen kräftigen Landwirt, ehe-maligem Forstwirt und jetzigem UniKurier aus der Ohrgasse gelungen, ein Hausschwein (lat. Sus reinholdus) als Therapeutikum bei Gelenkserkrankungen und zur Reha-Maßnahme zwischen 2 Kniegelenksoperationen zu entdecken.

Doch wie kam es zu dieser sensationellen Entdeckung?

Beim Verladen des Sus reinholdus machte das Schwein eine Kehrtwende durch die Beine unseres Landwirtes und nahm ihn – verkehrt herum auf dem Rücken sitzend – oder, wie Augenzeugen berichteten, eher sich mit allen vieren klammernd, mit dem Gesicht dem Ringelschwänzchen des Hausscheines zugewandt – in hohem Tempo mit zurück in den Stall und dann im Schweinsgalopp durch den ganzen langen Gang des Schweinestalls dem Notausgang entgegen.

Seine das Schauspiel beobachtende Familie konnte nur die Luft anhalten und hoffen, dass das erst kürzlich erneuerte Kniegelenk diesem waghalsigen Schweine-Rodeo standhält. Es hielt stand.

Nachdem das Hausschwein quasi zugeritten worden war, hatte es sich offensichtlich so verausgabt, dass es freiwillig in den Viehtransporter ging, um sich seinem weiteren Schicksal zu ergeben.

Nach diesem Schweineritt stellte unser Uni-Kurier fest, dass durch die rhythmischen Bewegungen des Borstenviehs die Reha-Phase nach der Knieoperation entscheidend verkürzt wurde.

Interessierten Bürgern, die sich auf diverse Gelenkoperationen vorbereiten, oder bereits operiert worden sind, versichert unser Landwirt, dass in seinem gut bestückten Schweinestall für jeden Hilfesuchenden ein entsprechendes Therapieschwein zur Verfügung steht.

Mittlerweile werden von der Krankenkasse auf Krankenschein 5 Anwendungen als sogenannte „Ohrgässer-Schweine-Reha“ erstattet.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 045

Ortsdiener 045

Hatzbach: Messerverletzungen

Der Magistrat weist im Zusammenhang mit den historischen Aufführungen und Darstellungen im Rahmen der 750-Jahrfeier in Hatzbach auf die leichtsinnig und unvernünftig zugezogenen Schnittverletzungen durch hochdekorierte Ortbeiratsmitglieder hin, die in solcher Form nicht einfach hingenommen werden können, da bei weiterer anhaltender Unachtsamkeit im Umgang mit Messern und Schneidwerkzeugen jeglicher Art, die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit des Ortbeirates aufgrund offenkundiger Selbstverstümmelung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Binnen kurzer Zeit brachten sich 2 Ortsbeiratsmitglieder verheerende Schnittverletzungen zu.

Einerseits schaffte es unser jüngstes Ortsbeiratsmitglied – ein diplomierter Elektroingenieur – im letzten Akt der ersten Vorstellung des bewegten Theaters „Die Sage vom Jungfernborn“ durch unvorsichtiges Imponiergehabe vor seiner jungen Gespielin – der holden Luisa aus der Eichwaldstraße – sich mit einem gezielten Schnitt fast den Daumen abzutrennen und damit die weiteren Aufführungen zu gefährden, denn ein Ritter, der nicht mit einem Messer umgehen kann, ist es eigentlich nicht würdig einen Adeligen Vorfahren der Familie von Knoblauch zu verkörpern.

Dieser „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird von nun an nur noch als „Ritter Wolfgang mit der getapten Hand“ in den Hatzbacher Geschichtsbüchern auftauchen.

Das zweite Ortsbeiratsmitglied – unser „Meckes für Alles“ – verbaute sich auf dem Hessentag in Wetzlar kurz vor dem Festzug die einmalige Chance der Teilnahme und musste feststellen, dass es nicht so einfach ist ein voll funktionstüchtiger Hatzjäger zu sein, und dass das Essen mit den scharfen Hatzjäger-Messern erst gelernt werden muss.

Unser Jung-Hatzjäger – oder soll man lieber sagen Meckie-Messer – fügte sich beim Verzehr der herzhaften Hatzjägerkost eine derartige Schnittverletzung im Mundinnenbereich zu, dass einige Hatzjäger Angst hatten, dass beim nächsten Posaunenchorauftritt die Backe des Trompeters platzen und die Luft dann mit einem Pfeifgeräusch unkontrolliert aus dem Wangenbereich austreten  und er neben der Trompete mit seiner Backe auch noch Panflöte spielen kann.

Nach meinen Informationen wurde die große Wunde im Klinikum in Wetzlar in der Eile so grob zusammengenäht, dass auf dieser Seite im Mundbereich eine solche Narbe entstanden ist, die unser stellvertretender Ortsvorsteher quasi als dritte Kauleiste nutzen kann, mit dem Vorteil, noch größere Schnitzel, noch schneller zu verzehren.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 043

Ortsdiener 043

Hatzbach: Pudding-Therme 2

Die Stadtwerke Stadtallendorf geben bekannt, dass es am Kirmeswochenende des letzten Jahres zu erheblichen Schwankungen im Grundwasserspiegel im Bereich der Gemeinde Hatzbach gekommen ist. Die Ursache dieser Schwankung wurde polizeilich ermittelt und ist bereits aktenkundig. Ich zitiere aus dem Polizeibericht:

In den frühen Morgenstunden des 27. Juli 2013 (Kirmessonntag in Hatzbach) drangen mehrere leicht bekleidete und teilweise stark alkoholisierte Personen unbefugt in die noch im Aufbau befindliche Wellnessoase, besser bekannt unter Pudding-Therme, ein und lösten durch unkontrolliertes mehrmaliges Eindringen  und Springen in den wassergefüllten Pool eine derartige Wasserverdrängung über den Beckenrand aus, dass das neben dem Becken versickernde Wasser den Grundwasserspiegel im Trinkwasserschutzgebiet der Hatzbach bedrohlich ansteigen ließ.

Neben diesem Umweltvergehen wird polizeilich außerdem bezüglich unerlaubten Nacktbadens – Entschuldigung – unerlaubten Nachtbadens ermittelt.

Ergänzende Recherchen erbrachten Folgendes:

Einige opulente Schwimmer, wie z.B. ein Wolferöder Unternehmers Sohn, der sich „Am Zollstock“ häuslich niedergelassen hat, ein bei der Feuerwehr aktiver junger Kammemeller und ein dorfbekannter Dippel-Ing., sollen so viel Wasser verdrängt haben, dass die übrigen, etwas zierlicheren Badegäste, nachdem die 3 kräftigeren Schwimmer das Becken verlassen hatten, nur noch bis zu den Knien im Wasser standen.

 


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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 005

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Hatzbach: Soßenattacke

Von einer groben Verunreinigung des Bürgersteiges ist aus der Wolferöderstr. zu berichten. Wie das Ordnungsamt bekannt gab, haben zwei rüstige Rentner am Silvesterabend im Gasthof Schneller Jäzis bestellt und versucht die Schnitzel und die dazugehörige Soße nach Hause zu transportieren. Doch es blieb bei dem Versuch, da der eine – ein hoch angesehener alter Malergeselle, der eine Fotovoltaik-Anlage auf seiner Scheune besitzt – nach einem gekonnten, glücklicherweise ohne nennenswerte Verletzungen abgegangenem  Sturz, den Inhalt des Soßentopfes auf dem Bürgersteig vor dem Gasthaus verteilte.

Dies führte dort zu einer Verunreinigung, die stark an Verunreinigungen erinnerte, wie sie der Bürgersteig nach diversen Kotz- und Brechattacken seit der letzten Saalkirmes im Jahre 1982 nicht mehr gesehen hatte.

Das Ordnungsamt der Stadt hat aufgrund dieses Tatbestandes angeordnet, dass der Verursacher der Verunreinigung sowie sein Weggefährte – ein ehemaliger Maschinist bei der Firma Back sowie Altbauer aus der Ohrgasse – zwei Stunden Sozialarbeit in Form eines Lehrgangs im Bürgersteigkehren bei unserem Neubürger und bekannten Bürgersteigpfleger „Hustestärchs Matthias“ leisten müssen.

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Hatzbach: Weihnachstmarkt

Nachdem der erste Hatzbacher Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg war, laufen die Planungen für die zweite Auflage bereits auf Hochtouren.

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So hat ein Meckes bereits am frühen Abend seine Ambitionen angemeldet, einige Exponate aus Konrads Farbeimer-, Bleistift- und Zollstockmuseum für den guten Zweck zum Verkauf anzubieten. Er räumte allerdings im gleichen Atemzug ein, dass er nur noch nicht wüsste, wie er es seinem Vater beibringen solle.

Diese ist hiermit offiziell geschehen.

Außerdem sollen bei der zweiten Auflage auf alle Fälle Weihnachtsbäume verkauft werden, damit Kammemelersch Andreas nach seinem Umbau nicht wieder den etwas dürftigen Weihnachtsbaum aus der Dekoration des Weihnachtsmarktes durch sein neues Treppenhaus nach Hause schleppen muss!