- 754 Jahre Hatzbach

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Hatzbote
Hatzbote - Allgemein

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 050

Ortsdiener 050

Hatzbach: Kühltheke

Die Bewohner der Ohrgasse versuchen mittlerweile der Ostprovinz Backhausmerchel den Rang abzulaufen und geben nicht auf in dem Bestreben vom Hatzboten in Form einer Meldung gewürdigt zu werden.

Besonders unser Konrad, seines Zeichens bereits seit Jahren als Betreiber des legendären Farbeimer-, Zollstock- und Bleistiftmuseums in den Schlagzeilen, gibt sich immer wieder Mühe benannt zu werden.

Zwar ist sein Ansinnen, den von seiner Schwiegertochter teuer erstandenen Deko-Stuhl aus Edelrost, der den Vorgarten seines Sohnes schmückte, mit einer frischen Lackschicht zu versehen, nur eine Randnotiz wert, doch die Arbeit, die er unserem Dippel-Ing. am Vorabend  des stehenden Festzugs bereitete, muss doch noch einmal gesondert erwähnt werden.

Dieser plagte sich nämlich stundenlang ab, um den technischen Fehler – an der für das „Cafe-Meckes“ so dringend benötigten Kuchen-Kühltheke – zu diagnostizieren, um letzten Endes festzustellen, dass unser Energiespar-Konrad zwischendurch ganz einfach nur den Stecker gezogen hatte.

Die ganze Ohrgasse fragt sich, ob unser geschätzter und beliebter Altgeselle auf seine alten Tage noch zum „Öko-Konrad“ wird.

Als Anerkennung für seine ganz einfachen Stromsparmaßnahmen – denn wo kein Stecker in der Dose, da ist auch kein Verbrauch – bekommt er auf der nächsten „Memo Bauen und Wohnen“ als erster Preisträger, den – von der neuen schwarz-grünen Landesregierung gestifteten – „Blauen Umwelt-Konrad“ verliehen.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 048

Ortsdiener 048

Hatzbach-Ostprovinz Backhausmerchel: Wasy3

Auch in diesem Jahr muss der Hatzbote vom sogenannten Waschi-Syndrom kurz WaSy berichten, welches das Phänomen der relativ hohen Unfallhäufigkeit bei den Kindern der Familie Backhausmerchel beschreibt.

Wissenschaftler der Uni Marburg analysierten das Phänomen, dessen medizinische Ursache offensichtlich in den Genen der Familie aus der Ostprovinz zu finden ist, bereits eingehend!

Ich zitiere noch einmal aus einem medizinischen Lehrbuch:

„Da beim Waschi-Syndrom allerdings nur die direkten Nachkommen der Emigranten-Familie einer Hatzbacher Ostprovinz betroffen sind, scheint die Krankheit in den Erb-anlagen verankert zu sein, da sich die Ehepartner der Geschädigten bzgl. der Unfallhäufigkeit bisher eher unauffällig verhalten.

Eine Infektionskrankheit ist nach aktuellem fachwissenschaftlichen Stand aus medizinischer Sicht daher auszuschließen!“ (Zitatende)

Die Betonung liegt auf BISHER, denn der 2. Advent 2013 stellte die medizinische Fachwelt auf den Kopf und sämtliche Lehrbücher müssen neu geschrieben werden.

Während unser Jungbauer und VA-Spezialist aus der Ostprovinz sich den gesamten Herbst über mit diversen Handverletzungen abplagte und man in der Notfallaufnahme des Uniklinikums schon darüber nachdachte einen Schnellschalter für die Angehörigen der Ostprovinz Backhausmerchel einzurichten – auch die Nichte aus der Eichwaldstraße läuft übrigens schon wochenlang mit einem Handverband umher – geschah das unfassbare: Die Jungbäuerin Sigrid hatte sich offensichtlich bei ihrem Mann angesteckt!

Obwohl sie soeben noch ihre Hand mit Weihwasser benetzt hatte, zog sie sich vor dem Adventskonzert beim Betreten der Kirche Mariae-Himmelfahrt in Emsdorf eine komplizierte Fingerverletzung zu, weil sie mit ihrer Hand in die zufallende schwere Schwingtür geriet:

Hätte die gebürtige Alt-Allendorferin doch bloß einen Händsche getragen!

Die große Frage bleibt und wird vom Hatzboten auch weiterhin beobachtet werden: Ist das Waschi-Syndrom wirklich eine Infektionskrankheit oder gehen in Alt-Allendorf die katholischen Kirchentüren einfach nur anders herum auf!

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 049

Ortsdiener 049

Hatzbach: Intimschmuck

Auch Hatzbacher Männer verschließen sich mittlerweile nicht mehr neusten Modetrends und haben – was  z.B. das Tragen von Schmuck betrifft – gehörig aufgeholt. Auch ein dorfbekannter Schumeschter, Beigefreiter aus dem benachbarten Emsdorf und auf Faschingsveranstaltungen schon jahrelang als Hatzbote auftretend, hatte sich als Darsteller des Landgrafen zu Ziegenhain beim bewegten Theater anlässlich unseres Dorfjubiläums, entsprechenden Modeschmuck in Form eines auffälligen Ringes zugelegt.

Nach Beendigung der ersten, nervenaufreibenden fast 3-stündigen Aufführung, in deren Verlauf der Laiendarsteller in seiner Funktion als Landgraf schon einige Blutwurz und leckeres Met verzehrt hatte, musste unser in historische Gewänder gehüllter, blond gelockter Landgraf am Grillplatz, im Dunklen einmal für kleine Hatzboten. Diese Erleichterung funktionierte auch einwandfrei.

Zurück bei seiner Gefolgschaft musste unser Held allerdings feststellen, dass dabei sein kostbarer Siegelring verloren gegangen war.

Die schleunigst herbeigerufene Suchaktion des Hofstaates, der Knappen- und Ritterschaft entlang des mit Urin verseuchten Geländes, brachte keinen Erfolg. Das ganze Theaterensemble machte sich noch stundenlang – unter dem Einfluss weiterer Erfrischungsgetränke – Gedanken, wie denn Ersatz für den kostbaren Ring zu beschaffen wäre.

Auch weitere Gänge an den Ort des Verlustes – die Abstände verkürzten sich im Laufe des Abends – brachten den Ring nicht wieder in den Besitz des Schumeschters.

Doch die anderen noch folgenden 3 Aufführungen fanden wieder mit Siegelring statt. Was war geschehen?

Mit großer Verwunderung musste der Landgrafdarsteller in den frühen Morgenstunden zuhause beim Entkleiden feststellen, dass der Ring niemals weg war und er ihn an der sichersten und wärmsten Stelle des Körpers die ganze Zeit am Mann hatte.

Beim Griff in die enge Lederhose hatte der Ring offensichtlich nur den Finger gewechselt.

Das Theaterstück musste bei den folgenden Aufführungen etwas verändert werden, da sich die übrigen Darsteller weigerten dem wieder beringten Landgrafen die Hand zu geben oder gar – wie bei einem Edelmann sonst üblich – den Siegelring zu küssen.

Da der Ring in der Hose augenscheinlich so bequem zu tragen war, hat sich unser Hatzbote entschlossen das Modell als Intimschmuck für Männer unter dem Label „Uwes Ringe und Gehänge“ auf den Markt zu bringen.

Interessierte Männer können denn Schmuck heute Abend bei den noch ausstehenden Toilettengängen beim Anbieter begutachten.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 047

Ortsdiener 047

Hatzbach: Hundeliebhaber

Mit Besorgnis weist das hessische Familienministerium auf die zunehmende Verwahrlosung von in der Öffentlichkeit stehenden Ehepartnern hin.

Auch in Hatzbach wurde diesbezüglich ein schwerer Fall aktenkundig. Wie aus gut unterrichten Kreisen des Familienministeriums bekannt wurde, ermittelt das Ministerium bereits gegen den Hatzbacher Ortsvorsteher, da er seine verhätschelten neuen Jagdhunde, ob sie nun Aaron oder Darko heißen, besser behandelt als seine Frau.

Während seine Hunde in der Öffentlichkeit mit Baldo-Wellness-Futter verwöhnt werden, muss sich seine Frau meist mit einer Bratwurst begnügen.

Auch ist er bei medienwirksamen Auftritten – ob nun in der Presse oder im Fernsehen – in letzter Zeit nur noch mit seinen Elite-Jagdhunden zu sehen, was die Frauenbeauftragte der Landesregierung auf den Plan brachte, die verlauten ließ, dass auch für jagdbesessene Ortsvorsteher gilt: „Mittelpunkte einer Familie muss nicht der Hund sondern die Frau sein!“

Als Vollzugsbeauftragter des Hessischen Familienministeriums legt der Hatzbote hiermit fest, dass der Hatzbacher Ortsvorsteher seine „First Lady“ in nächster Zeit mehr zu verwöhnen hat, entsprechende Restaurant-Quittungen sind dem Hatzboten als Beweismittel vorzulegen.

 


Seite 2 von 14

Impressionen

  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
Januar 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Nächste Termine

Freitag, 19. Januar 2018, 19:30 Uhr
Luther-Pilgern

Zufallsbeiträge

Info 1 AK Grenzgang

Weitere Informationen auf: http://www.wanderfreundehatzbachtal.de/

60 Jahre Posaunenchor

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 047

Ortsdiener 047

Hatzbach: Hundeliebhaber

Mit Besorgnis weist das hessische Familienministerium auf die zunehmende Verwahrlosung von in der Öffentlichkeit stehenden Ehepartnern hin.

Auch in Hatzbach wurde diesbezüglich ein schwerer Fall aktenkundig. Wie aus gut unterrichten Kreisen des Familienministeriums bekannt wurde, ermittelt das Ministerium bereits gegen den Hatzbacher Ortsvorsteher, da er seine verhätschelten neuen Jagdhunde, ob sie nun Aaron oder Darko heißen, besser behandelt als seine Frau.

Während seine Hunde in der Öffentlichkeit mit Baldo-Wellness-Futter verwöhnt werden, muss sich seine Frau meist mit einer Bratwurst begnügen.

Auch ist er bei medienwirksamen Auftritten – ob nun in der Presse oder im Fernsehen – in letzter Zeit nur noch mit seinen Elite-Jagdhunden zu sehen, was die Frauenbeauftragte der Landesregierung auf den Plan brachte, die verlauten ließ, dass auch für jagdbesessene Ortsvorsteher gilt: „Mittelpunkte einer Familie muss nicht der Hund sondern die Frau sein!“

Als Vollzugsbeauftragter des Hessischen Familienministeriums legt der Hatzbote hiermit fest, dass der Hatzbacher Ortsvorsteher seine „First Lady“ in nächster Zeit mehr zu verwöhnen hat, entsprechende Restaurant-Quittungen sind dem Hatzboten als Beweismittel vorzulegen.