- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Allgemein

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 026

Ortsdiener 026

Hatzbach: Bustransfer Hessentag

Der Hessentag 2010 wird der Hatzbacher Bevölkerung sicherlich nachhaltig in Erinnerung bleiben und ich möchte mich von dieser Stelle aus einmal recht herzlich bei allen städtischen Organisatoren und den vielen Helfern für die fantastischen 10 Tage bedanken. So etwas hatten die meisten sicherlich nicht erwartet.

Hatzbach wirkte während des Hessentages manchmal wie ausgestorben, da besonders unsere Rentner und Pensionäre schon fast den ganzen Tag in Stadtallendorf verweilten.

Berufstätige und Kinder, die ihre Eltern und Großeltern sehen wollten, mussten oftmals schon abends die Hessenschau einschalten, um ihre Verwandtschaft grinsend und winkend hinter den HR-Moderatoren im Fernsehen zu Gesicht zu bekommen.

Wenn man gar mit einem Hatzbacher Rentner persönlich sprechen wollte, musste man in das Weindorf nach Stadtallendorf fahren, denn dort hatten unsere Hatzbacher Oldies während der 10 Tage ihr Basislager aufgeschlagen.

Schon der 1. Bus , des großartig organisierten stündlichen Bustransfers der Linie 90, um 10.00 Uhr am Morgen war schon in Hatzbach nur von Wolferöder und Hatzbacher Rentner so voll besetzt, dass man dachte  die "Grauen Panter" machen eine Kaffeefahrt.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 024

Ortsdiener 024

Hatzbach: Weihnachtsbaum

Nachdem im Jahr 2008 der IHK Innovationspreis für Spitzentechnologie für seine recycelte Weihnachtsbaumspitze an unseren Bleistiftsammler Konrad aus der Ohrgasse ging, hat sich in diesem Jahr sein Nachbar und Schwager Ferdinand schwer ins Zeug gelegt, um ihm den Innovationspreis für Spitzentechnologie abzujagen.

Doch nun zu den Fakten:

Probleme beim Aufstellen eines Weihnachtsbaumes sind ja jedermann bekannt, jedoch nichts gegen die Leidensgeschichte, die unser erfahrener Landwirt Färdnand und seine Frau Gretchen im Dezember durchlebt haben.

Zunächst war der im Herkules frühzeitig erstandene kleine Weihnachtbaum aufgrund der Rekordkälte am 4. Adventswochenende in der Scheune im Wassereimer festgefroren.

Mühselig vom Eis befreit, schaffte es unser Altgeselle nur mit äußerster Raffinesse den zu dicken Baumstamm im Ständer zu platzieren, mit dem Erfolg, dass der Baum – wie alle erreichbaren, herbeigerufenen Nachbarn und Verwandten bestätigten – dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz machte.

Im nächsten Schritt hieß es nun, diese Schieflage mit Brettern und Keilen auszugleichen.

Nachdem Diels Gretchen etliche Körbe mit Brettern und Keilen aus dem Holzstall geholt und Färdnand sie gekonnt als Unterbau verwendet hatte, schien dem Weihnachtsidyll nichts mehr im Wege zu stehen.

Denks´te! Denn unser Lieber Färdnand war bei seiner Ausgleichsmaßnahme so weit übers Ziel hinausgeschossen, dass es unmöglich war die Christbaumspitze zu befestigen, ohne ein Loch in die Decke zu klopfen.

Doch nun die innovative Spitzentechnologie:

Mit der Präzision eines Schweizer Uhrmachers platzierte unser Filigrantechniker Färdnand einen Strohstern mit Faden und Reiszwecke an der Decke über dem Christbaum, dass man denken konnte, der wahrhaftige Stern von Bethlehem sei in Diehls Wohnzimmer aufgegangen.

Die ganze Verwandtschaft zeigte sich an Weihnachten von dieser schwebenden Spitzenlösung angetan, nur Ehefrau Gretchen nicht, denn sie äußerte sich folgendermaßen:

„Für mich ist das nichts Besonderes, denn der Färdnand holt mir seit über 50 Jahren nicht nur einen, sondern täglich gleich mehrere Sterne vom Himmel!“ 

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 025

Ortsdiener 025

Hatzbach: Hol- und Bringservice

Auf diesem Wege möchte ich einem Teenager aus dem oberen, letzten Haus der Ohrgasse für eine Lebensrettung in der Silvesternacht danken, da dies der von ihm Gerettete  bis heute noch nicht getan hat.

Der aktive B-Jugendspieler und Sohn der Hatzbacher Torwart-, Satellitenschüssel und  Puddinglegende hat mit seinem Stausebacher Freund    einem Hatzbacher grauhaarigen Jungbödel, hoch dekoriertem Feuerwehrmann, Stütze der Schützenabteilung und ehemaligen ausgebildeten Security und Wachdienstmann aus der Lumpsgasse am frühen Neujahrsmorgen wahrscheinlich einen zweiten Geburtstag beschert.

Sicherlich wäre unser grauhaariger Mittvierziger bei deutlichen Minustemperaturen am Neujahrsmorgen – die Lebensretter fanden ihn gegen 5 Uhr morgens wie einen buddhistischen Mönch, zusammengekauert, kniend, auf den Stufen vor dem Sportheim – also bei diesen Temperaturen jämmerlich erfroren.

Nachdem sie ihn in sein Elternhaus in die Lumpsgasse gebracht hatten, kam den beiden jungen Nachtstreunern die neue Geschäftsidee.

Ab sofort bieten sie einen Hol- und Bringservice  - ganz offiziell  - bei Hatzbacher Großveranstaltungen an:

Vor dem Gemütlichen Abend, beim Maibaumfest, der Himmelfahrtswanderung, der Burschenschaftskirmes, dem Oktoberfest, dem Würfelabend sowie der Winterwanderung der Hatzbacher Männer kann der Hol- und Bringservice gebucht werden.

Die Jungunternehmer haben mir gegenüber erklärt, dass der Hol- und Bringservice Seip & Rauch sogar ein „allinclusive“ Service ist, da man für den Nachhauseweg Aspirin, Alkaseltzer und Kotzbeutel in verschiedenen Größen bereithalte.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 023

Ortsdiener 023

Hatzbach: Weihnachstmarkt

Nachdem der erste Hatzbacher Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg war, laufen die Planungen für die zweite Auflage bereits auf Hochtouren.

Inspiriert durch die phantasievollen, von freundlichen Verkäufern geprägten Marktstände - u.a. wurde auch indianischer Gebirgshonig sowie Honigschnaps durch Direktvermarkter aus den peruanischen Anden angeboten – haben sich auch andere Bürger spontan bereit erklärt im kommenden Jahr ihre Schätze anzubieten.

So hat ein Meckes bereits am frühen Abend seine Ambitionen angemeldet, einige Exponate aus Konrads Farbeimer-, Bleistift- und Zollstockmuseum für den guten Zweck zum Verkauf anzubieten. Er räumte allerdings im gleichen Atemzug ein, dass er nur noch nicht wüsste, wie er es seinem Vater beibringen solle.

Diese ist hiermit offiziell geschehen.

Außerdem sollen bei der zweiten Auflage auf alle Fälle Weihnachtsbäume verkauft werden, damit Kammemelersch Andreas nach seinem Umbau nicht wieder den etwas dürftigen Weihnachtsbaum aus der Dekoration des Weihnachtsmarktes durch sein neues Treppenhaus nach Hause schleppen muss! 

 


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