- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Allgemein

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 042

Ortsdiener 042

Hatzbach: Pudding-Therme 1

Im Zusammenhang mit der Dorferneuerung gibt der Fachdienst Dorferneuerung und Regionalentwicklung bekannt, dass ein umtriebiger Geschäftsmann aus Hatzbach, der als Torwartlegende weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist und in der Vergangenheit schon so manchen Fernsehapparat über Jahre hinweg am Leben gehalten hat, wenn er denn nach der Reparatur überhaupt zum eigentlichen Besitzer zurück gekommen ist - also dieser Meister des Polprüfers und der Satellitenschüsseln - plant mitten in Hatzbach eine Wellnessoase zu errichten, um die Attraktivität des Dorfes auf Jahre hinaus zu steigern.

Im Zuge der ersten Bauphase ist an der Straßenecke „Wildbachstraße - Am Zollstock“ bereits eine Poollandschaft entstanden, die in den nächsten Jahren sukzessive zu einem Wellnesstempel ausgebaut werden soll und dann unter dem Namen „Pudding-Therme“ vermarktet wird.

Im Namen des Investors und Erbauers der Wellnessoase soll von dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass der Hatzbacher Bevölkerung die Benutzung der Poollandschaft bis zur endgültigen Fertigstellung des gesamten Wellnessbereiches strengstens untersagt ist.

Dieses Verbot ist unabhängig von der Jahres- sowie auch Tages- bzw. Nachtzeit.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 040

Ortsdiener 040

Hatzbach: Engländer

Als weitere Maßnahme der Dorferneuerung plant der Fachdienst Dorferneuerung und Regionalentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat auch die Verkehrsführung in Hatzbach rigoros zu verändern. Entscheidende Veränderung wird sein, dass der Verkehr in Hatzbach von Rechts- auf den in England üblichen Linksverkehr umgestellt werden soll.

Ein entsprechender Modellversuch zur Umstellung auf Linksverkehr wurde bereits in dem Bereich „Am Ziegelgarten – Teile der Wildbachstraße – über den Lindenborn – bis hin zur Ecke Eichwaldstraße“ gestartet.

Ein dorfbekannter, rüstiger, fast 75-jähriger ehemaliger Waldarbeiter, Hausmetzger, Hobbyimker und älteste, aktive tragende Säule des Posaunenchores, hat sich bereit erklärt während der Erprobungsphase als Testpilot zu fungieren.

Bei seinem mehrmaligen täglichen Weg vom Ziegelgarten in die untere Eichwaldstraße mit seinem violetten Damenrad, wurde ihm vom Fachdienst Dorferneuerung und Regionalentwicklung ausdrücklich eine Sondergenehmigung zur Nutzung der linken Straßenseite erteilt.

Andere Verkehrsteilnehmer werden – auch im Namen der Familie des Testpiloten – gebeten, in dem entsprechenden Verkehrsbereich äußerste Vorsicht walten zu lassen.

Als ergänzende Maßnahme werden im März auf der Teststrecke unseres waghalsigen Fahrrad-Testpiloten rot-weiße, dreieckige Verkehrs-Warnschilder mit einem Radfahrer sowie der Aufschrift „Gimbel auf der Flucht“ montiert.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 041

Ortsdiener 041

Hatzbach: Meckes

Die Hatzbacher Bevölkerung hat im Herbst eine eklatante Veränderung des Outfits eines Ortsbeiratsmitgliedes, Spielausschussmitgliedes, ersten Trompeters im Posaunenchor und irgendwie Meckes für Alles im Dorf mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen müssen.

Der über alle Kreisgrenzen hinaus für seine „Batschkappe“ oder auch „Schiebermütze“ bekannte ehemalige Vorzeigetänzer des Männer-Balletts hat ausgerechnet in der Drosselgasse in Rüdesheim eine neue Kopfbedeckung im Country-Style erworben, die ihn nun – zumindest in den Augen seiner Bekannten – als eine völlig neue Person erscheinen lässt.

Viele behaupten ja, er sähe jetzt aus wie eine Kreuzung zwischen Indiana-Jones und Hackel-Schorsch.

Für alle, die seinen alten Kopfbedeckungen nachtrauern, hat sich „Indy-Meckes“ bereit erklärt, seine alten getragenen Mützen im Farbeimer- und Bleistiftmuseum seines Vaters Konrad, quasi als Dauerexponate in einer Vitrine unter dem Motto: „Kopf-Kappe-Meckes“ oder „Wie aus einer Mütze ein Hut wurde“ auszustellen.

 

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 039

Ortsdiener 039

Hatzbach Ohrgasse: Waschbären

Eine besondere Tierrettungsaktion muss aus der Ohrgasse vermeldet werden. Ein Ortsbeirats- sowie Spielausschussmitglied, erster Trompeter des Posaunenchores, Bühnenbildner, aktiver Tänzer im Männerballett und auch sonst Mädchen für alles im Dorf, hatte es in seinem Elternhaus mit unerwünschten Mietern in Form einer Waschbärenfamilie zu tun, die es sich auf dem Dachboden von Wärtsjärges bequem gemacht hatten, ohne Miete zu zahlen oder sich an den anfallenden Nebenkosten zu beteiligen.

Zuerst wollte unser Batschkappenträger kurzen Prozess mit der Familie machen, aber seine tierliebende, ebenfalls in dem Haus wohnende Nichte Michaela  plädierte für eine artgerechte, aufwendige Umsiedlung der Waschbärenfamilie und setzte sich mit ihrem Wunsch auch durch.

Ein kurzerhand, extra aufgebautes Gerüst der Firma Back erleichterte die Bergung und tierschonende Ausquartierung der ungebetenen Untermieter.

In blickdichten Kisten verpackt, wurden die Waschbären im grünen Back-Buschen zwischen Leitern, Farbeimern, Hiltis, Makitas, Spacks, Fußbällen, Bühnenkulissen, Kassenbelegen des Posaunenchores sowie unzähligen leeren Zigarettenschachtel verstaut und abtransportiert.

Damit die listigen - der einer Entführung gleichenden Aktion - deportierten Kleinbären den Weg ihrer Deportation nicht nachvollziehen konnten, wurde ein Weg über Kirchhain, Amöneburg, Schweinsberg und Stadtallendorf ins endgültige Freibiotop in den kleinen - zu Neustadt gehörenden - Wald am Krückeberg zwischen Speckswinkel und Neustadt gewählt.

Laut Meinung unseres Hobbybiologen würden sich die Waschbären in unmittelbarer Nähe der Neustädter Sumpfbieber besonders wohl fühlen.

Kurz nach der Freilassung der Waschbären, kam allerdings der Jagdaufseher um die Ecke, der von der Aktion gar nicht angetan war und verlauten ließ, dass sein Wald durch Saurem Regen und Borkenkäfer schon genug geplagt sei und er auf Wärtsjärges Mietnomaden gern verzichten könne.

Kurz nach dieser Aktion hat dann unser batschkappentragender Tausendsassa umgehend seinen Arbeitsplatz gewechselt, um in den Besitz eines anderen, in unauffälligem weiß gehalten, Firmenbusses zu gelangen.

Wie Augenzeugen berichten, sitzen die ausgesetzten Waschbären nämlich täglich am Waldrand am Krückeberg bei Neustadt und warten darauf, dass ein grün-gelbes Back-Buschen mit einem Fahrer mit Batschkappe vorbeifährt, dem sie dann nach Wärtsjärges nach Hause folgen können!

 


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