- 754 Jahre Hatzbach

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Geschichte - Allgemein

Tugenden seit 150 Jahren in Hatzbach

 

Auf der Suche nach den Stammbäumen

Quelle: OP vom 05.05.2017

 

Ortsfamilienbuch

Hinweis: Anzeige und Download durch Klick auf das Bild

 

Original-Tugenden in Marburg

Marburg, 21.05.2013 - Panoramafoto: Helmut Kehr

 


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Impressionen

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Radfahren bis zur völligen Erschöpfung

Quelle: OP vom 18.07.2017

Gedichte - Erika Lerch 007

Die verlassene Milchbank

Milchbankromantik, die gibt es nicht mehr,
denn die Milchbänke sind leer.
Es gibt nicht mehr den gemütlichen Plausch,
Mund-zu-Mund-Propaganda von Haus zu Haus.
Früher hieß es: ach Mariechen, was kochst du denn heut?

Gretchen hat sich über eine Karte aus Mallorca gefreut,
Inge bringt die neuesten Rezepte mit,
Spiegeleiertorte ist der größte Hit.
Übers erste Zähnchen vom Enkelkind hat sich Lisbeth gefreut,
und die Johanna hat einen Freund.
Ober alles wurde ein bißchen getratscht,
es gab noch keinen Ortsdiener Karl.

An jeder Straßenecke früher eine Milchbank stand,
und eine hatte sogar ein Dach.
Da haben wir als Kinder gespielt,
Kinderspielplatz gab es noch nicht.
Abends war es eine Seniorenbank,
wo man auch manchmal einen Schoppen trank.
Weltpolitik wurde diskutiert,
so manche Ehe vorprogrammiert.

Was wollen wir auf dem Sängerfest singen?
Wird das Abendrot uns Regen bringen?
Jede Milchbank hatte ihre Geschichte,
noch mancher kann davon berichten.

Die Milchbankzeiten sind vorbei,
an den meisten fährt das Milchauto vorbei,
man ruft nicht mehr freundlich „Guten Morgen"
und teilt nicht mehr mit den anderen die Sorgen.

Doch ich bin ein bißchen altmodisch und dumm
und treibe noch gerne meine Kühe herum,
fahr' unsre Milch zur kleinen Sammelstelle,
halt' ein Schwätzchen mit Annemarie ganz auf die Schnelle.

Stiller wird es Im Dorf mit der Zeit,
und bald ist alles Vergangenheit.
Es gab immer gute und schlechte Zeiten,
doch die Rindviecher werden bleiben.

Erika Lerch

Sanierung der Kirche

Sanierung der Hatzbacher Kirche

Im Jahre 1485-1490 ließ Philipp I. von Knoblauch zu Hatzbach, als Patronatsherr (Schutzherr/Kirchenstifter) im spätgotischen Stil eine Kirche in Hatzbach erbauen. Nachdem die Kirche nach ca. 300 Jahren baufällig geworden war, wurde der Vorderteil abgerissen, jedoch ließ man den hinteren Chor mit dem Sakramentshäuschen und dem Heiratswappen des Erbauers stehen. Über der schönen barocken Tür steht die in Stein gehauene Jahreszahl 1785. Tritt man ein dann empfängt uns kühl das langgestreckte Schiff. Links erreicht man über eine Treppe die Empore und den Zugang zu der erstaunlich gut klingenden Orgel des bekannten Orgelbauers Ziese aus dem Jahre 1851. Geht man durch den Mittelgang in die Kirche hinein, vorbei an den Kirchenbänken, kommt man zum ältesten Teil der Kirche. Hier steht der Altar mit dem Bilde des gekreuzigten Herrn. Es ist dies eine erstaunlich lebendige und innige Darstellung und soll aus dem 9./10. Jahrhundert sein. Es wurde in einem Winkel der Kirche gefunden, wiederhergestellt und erhielt seinen alten Ehrenplatz.

Ende der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde unsere Kirche teilweise renoviert. Ende 2008 wurde bereits im Deckenbereich des Dachstuhles eine Schädlingsbekämpfung vorgenommen. Seit der letzten Renovierung ergaben sich unterhalb der Deckenflächen im seitlichen Wandbereich eine Abrissfuge und Rissbildungen. Im gesamten Chorbereich (Altteil) waren erhebliche Schäden durch Feuchtigkeit und Ausblühung bauschädlicher Salze vorhanden. Hier musste hinter der Balustrade der Putz teilweise bis zu einem Meter entfernt, das Mauerwerk freigelegt und das Holzpodest entfernt werden. Bei dem Anstrich der Fenster wurde festgestellt, dass ein Fenster erneuert werden muss. An der verputzten Außenfassade wurden erhebliche Mauerwerksrisse festgestellt durch Fehler am gemauerten Fundament. Die Putzrisse mussten geschlossen und dadurch die gesamte Außenfassade neu gestrichen werden. Hinter dem Chor aus dem 15. Jahrhundert (Altteil) ist außen noch aufzugraben, Drainage zu legen und mit Kies aufzufüllen. Der Holzzaun außen soll noch mit einem neuen Anstrich versehen werden. Die umlaufende Außenstützwand ist noch zu reinigen und die offenen Fugen zu schließen. Bei der elektrischen Heizanlage ist der Einbau einer Zeitschalt- und Fernsteuerung vorgesehen. Die gesamten Arbeiten werden sich laut Kostenvoranschläge auf ca. 35.000,00 Euro belaufen.

Günter Schmidt