- 754 Jahre Hatzbach

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Gedichte
Gedichte - Allgemein

Gedichte - Erika Lerch 011

Weihnachtszeit - Vergangenheit

Weihnachtszeit, du schöne Zelt
nun bist du wieder da.
Kinderzeit, Vergangenheit,
Erinnerung ist noch nah.

Still und sacht auf leisen Sohlen
gingen wir durchs Haus,
wollten keinen Tadel holen
Christkind ging durchs Haus.

Heute in der Weihnachtszeit
hört man Lärm und Trubel,
jeder lärmt und jeder schreit -
Weihnachtsmarkt, es rollt der Rubel.

Honigkuchen, Pfeffernuß
gibt's das ganze Jahr,
o wie waren zu meiner Zeit
diese Sachen rar.

Goldne Sterne, helle Kerzen,
strahlen heut in allen Fenstern,
Weihnachtsstimmung zieht ins Herze
doch nicht mehr so stark wie gestern.
 Den geschmückten Weihnachtsbaum
sahen wir erst zur Heiligen Nacht,
alle versammelt in einem Raum,
mit den Kerzen wurde gespart.

Wenn ich an meine Kindheit denke
es war keine Zeit der großen Geschenke,
doch die Träume aus der Kinderzeit
die begleiten mich noch heut.

Püppchen in dem neuen Kleid
war so wunderschön,
Christkind kam im langen Kleid
herrlich anzusehn.

Tante Annas Engelsgeläut
vor meinen Augen sich heute noch dreht
andere Dinge sind es heut
ein Video, ein Walkman, CD.

Und wenn ich die Zeit mit heut vergleiche
Gutes und Schlechtes kommt und geht,
strahlende Kinderaugen bleiben die gleichen
leuchtet der helle Stern von Bethlehem.

Erika Lerch

 

Gedichte - Erika Lerch 009

Hatzbächer Geschichten 2

Von Erika Lerch

Auf, auf ehr Leire es hat gerappelt
haure wärd mol bei die Breck gedappelt,
wer hot dä bringt e Berre met
die Schof wärn gewäsche on prowiert wärd die Spritz.

So worsch emol ver langer Zeit
of de Dog noch Pingst,
die Hatzbach die wor ofgestaut
alles kom vom Ale bis zum Klenste.

Do worr gescheppt, die Berre voll,
juchhei! Dos wor e Läwe.
Die Schof die fonnes net so toll
Dde gläbte es ginngen os Läwe.

Zum Schluß worn se naß bis of die Haut,
die Schof, die Kenn, die Borsche.
Doch dos mocht ind gornaut
dä Schofbock dä hat Forsche.

Dä dät se zousel es worr en Spaß
es gob erscht e kleenes Kämpfche
zum Growe nen on werrer roff
sie hullen fest om Schwenzche.

De Owed worr die Spritz prowiert
zum Schluß gobs noch e Fäßche
de Heinrich spelt die Ziehharmonika
on jeder hat sei Späßche.

 

Gedichte - Erika Lerch 010

Hessenland
von Ännchen Vogel

Land der Fulda, Land der Eder,
Land des Maines und der Lahn,
Land der dunkelgrünen Wälder
und der Burgen ohne Zahl,
blauer Himmel, grüne Täler
ich grüß dich vieltausendmal.
Hessenland, Heimatland,
vielen Menschen bist du wohlbekannt.

Viele schmucke, kleine Dörfer
laden zum Verweilen ein,
viele lustige Wanderfreunde
geben sich ein Stelldichein.
Hessenwurst und Hessenkäse,
kühles Bier und Äpfelwein
sind beliebt in deutschen Landen
bist du Hessenland auch klein.
Hessenland, Heimatland,
vielen Menschen bist du wohlbekannt.

Weitbekannt ist Marburgs Uni,
Fuldas Dom und Frankfurts Zeil,
Kassel und die Dokumenta
gehören in die neue Zeit.
 
So mancher kürt im schönen Taunus,
fährt Wasserski am Edersee,
steigt mit dem Ballon in die Lüfte
Hessen von oben anzusehn.
Hessenland, Heimatland,
vielen Menschen bist du wohlbekannt.

Hessenmädchen, Hessentrachten,
reiche Bauern aus der Schwalm
waren einst bekannt im ganzen Lande,
doch manche waren auch recht arm.
Zogen fort in fremde Länder,
viele übers große Meer,
so manchen plagt das große Heimweh
viele kamen niemals mehr.
Hessenland, Heimatland,
vielen Menschen bist du wohlbekannt.

Man nennt uns oft die blinden Hessen
auch anderswo ist man oft blind,
tut man mit rechtem Maße messen
dann merkt man es oft ganz geschwind.
Ich liebe diese blinden Hessen,
denn ich bin auch ein Hessenkind!
Hessenland, Heimatland,
ich grüße euch vom schönen Hessenland.

 

Gedichte - Erika Lerch 008

Im Wandel der Zeit
von Erika Lerch

Heute denk ich an früher zurück,
zurück an vergangene Zeiten,
wie das Leben früher mal war
kann heute kaum einer begreifen.

Man sagt oft die gute alte Zeit
doch die Zeit war nicht immer gut,
und unseren Vorfahren, das sage ich euch,
denen fehlte auch manchmal der Mut.

Im Morgengrauen das Futter gemäht
für das Vieh, das da wartet im Stall,
es ging schon sehr früh aus dem Bett,
lang vor dem ersten Sonnenstrahl.

Auch wir Kinder hatten schon unsre Pflicht,
gebraucht wurde jede Hand
und wenn man auch beim Aufladen nur
zum Aufpassen vor den Kühen stand.

Wenn dann die Erntezeit begann
hinaus ging’s mit Mann und Maus,
die Kühe wurden eingespannt,
nur die Oma blieb zu Haus.

Zuerst haben wir nur die Seile gelegt,
um die Garben zu binden,
die Stoppeln taten den Beinen weh
und die Krannen kratzten in den Strümpfen.

Als wir dann etwas größer waren
mußten wir die „Heuchel" halten,
wir hatten auch nicht immer Lust
und die Eltern manchmal schalten.

Sauber verlassen wurde stets das Feld,
nichts blieb auf der Erde liegen,
geändert hat sich jetzt die Welt,
bald wird man die Ernte unterpflügen.

Ich sah viele Felder, die nicht bestellt,
bewachsen mit Disteln und Dornen,
es gibt dafür auch noch viel Geld,
ist das die Saat von Morgen?

Unsre Vorfahren haben sich auf den Feldern gequält,
wo heute wächst Senf und Kamille,
für jeden Morgen Land das Geld sauer verdient,
ich weiß nicht, ist das Gottes Wille?

Heut fährt der Mähdrescher darüber hin,
dann der Häcksler, der Grubber,
was noch steht wird niedergemacht
bei uns ist doch alles in Butter!

Es gibt sehr viel Hunger auf dieser Welt
und Not und Armut und Sorgen,
ich glaube es ist nicht gerecht verteilt,
nicht der Reichtum und auch nicht die Sorgen.

 


Seite 2 von 4

Impressionen

  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
September 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Nächste Termine

Keine Termine

Zufallsbeiträge

HSP Fasching 2010

Lächelnd Vortrag von Jürgen Schmidt zum Fasching 2010  (Wiedergabe mit Microsoft Internet Explorer!)

 Vortrag von Jürgen Schmidt zum Fasching 2010  (pdf-Datei)

Schützenkreis erweist Jubilar die Ehre

Quelle: OP vom 22.08.2016

Konfirmanden 1987

1 Astrid Martin
4 Pfarrer Werner Schiller
7 Martin Henkel
2 Sandra Kehr
5 Thomas Schmidt

3 Anja Schneller
6 Markus Weber
 

Bild und Namen von Sandra Kehr