- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 009

Ortsdiener 009

Hatzbach: Katzbach

Im Rahmen der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sich eine Interessengruppe gebildet, die sich auf die Hege und Pflege sowie Etablierung einer ganz bestimmten Haustierart in Hatzbach spezialisiert hat und deren Zentrum im Bereich des Triftweges, der Trimpersgärten sowie in der Eichwaldstraße liegt. Die Rede ist von großen Katzenliebhabern in diesem Bereich unseres Dorfes.

Da hat es die Eichwaldstraße z.B. gemeinsam geschafft, drei kleine Herbstkatzen durchzufüttern. Überall vor den Haustüren stehen Futterschüsseln, mit dem Erfolg, dass die Kätzchen über Winter so fett geworden sind, dass sie, wenn sie vom Fritze Reinhard bis zum Waschi seiner Schüssel wollen, die Eichwaldstraße nur noch runter rollen.

Da steht ein hochdekorierter Stabsfeldwebel aus dem Triftweg zwei Stunden vor Nachbars Apfelbaum und bittet höflich sein neues kleines Kätzchen: „Komm doch bitte runter Kitty, komm doch bitte runter Kitty!“ Um schließlich resignierend festzustellen, dass es schwieriger ist ein Hauskätzchen vom Baum zu locken, als in Afghanistan einen Taliban aus einem Erdloch!

Da gibt es hochdekorierte Kartheuser Zuchtkatzen, die kaum das Tageslicht sehen und dazu geführt haben, dass wir in Hatzbach - neben den von Knoblauchs zu Hatzbach - noch eine zweite Adelsfamilie haben: Die Kartheuser Katzen „von Sturm zu Trimpersgärten“!

Da gibt es einen Schornsteinfegermeister in der Eichwaldstraße, der jeden Tag auf der Straße nach seinem Rambo pfeift. Allerdings handelt es sich dabei schon fast um Tierquälerei, denn mir ist es völlig unverständlich, wie man einer Katze mit Namen Rambo, der von der Natur her - und auch vom Namensvorbild Rambo her - der lautlose Schleichgang angeboren ist, ein rotes Halsband mit Glöckchen umbinden kann?

Die Katzeneuphorie einiger Bürger gipfelt demnächts wahrscheinlich noch darin, Hatzbach in Katzbach umzubenennen. Das betroffene Ortsgebiet (Eichwaldstraße, Trimpersgärten, Triftweg) wird allerdings von einigen Leuten schon nur noch Muschisiedlung genannt!

 

Impressionen

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Hatzbach: Handy

Eine Kurzmeldung aus der Wolferoderstraße:

Eine aus dem Vogelsberg zugezogenen Anwohnerin aus der Wolferoderstraße, die eigentlich bestens in das Dorfleben integriert ist und sich als Vorsitzende sowie Dirigentin des Posaunenchores rege in das Dorfleben einbringt, hat am Sonnabend vor dem ersten Advent 2013 in einem Pilotversuch die Belastungsgrenze ihres Festnetz-Telefons untersucht.

Dabei hat sie völlig überraschend festgestellt, dass die Reichweite ihres Schnurlostelefons offensichtlich schon an der Bushaltestelle im Ortszentrum ausgereizt und ein Kontrollanruf beim Göttergatten somit nicht mehr möglich ist, während dieser stattdessen mit dem eigentlichen Handy unserer beigefreiten Vogelsbergerin zuhause bleibend, die volle telekommunikative Erreichbarkeit genoss.

Alle Versuche, sich in Kassel auf der Königsstraße sowie dem Friedrichsplatz in diverse Festnetze einzuhacken, schlugen fehl.

Der Vorstand des Posaunenchors gibt hiermit bekannt, dass bei der Planung zukünftiger Fahrten berücksichtigt werden soll, nur noch Orte und Ziele anzusteuern, an denen es noch öffentliche Telefonzellen gibt, um dem Lerchenpaar ein fernmündliches zwitschern zu ermöglichen.

Kompromisslösung wird nachgebessert

Quelle: OP vom 02.05.2015

Weihnachtsmarkt 2011