- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 008

Ortsdiener 008

Hatzbach: Grabenfahrt

Erneut muss von einer Höchstleistung im Motorsport berichtet werden.

Unser ältester Autofahrer im Dorf und mit zahlreichen Orden und Verdienstnadeln ausgezeichneter Ehrenvorsitzender sowie Ehrenmitglied aller uns bekannter Vereine und Sängerbünde hat aus seinem grünen VW Polo im Vorfeld des Bundesligaspitzenspiels Bayern : Hoffenheim -  welches er auf dem Großbildschirm im Sportheim verfolgen wollte – mit fahrerischer Höchstleistung das letzte aus seinem kleinen grünen Rennauto herausgeholt.

In Zeitnot und auf den letzten Drücker begann er seine Rekordfahrt um kurz vor 19 Uhr um rechtzeitig bis zum Anstoß um 20.30 Uhr die ca. 800m lange Rennstrecke bewältigen zu können.

Wohl an die legendären Bergrennen seiner Sturm und Drangzeit in den 50er Jahren erinnert, schoss er mit seinem getunten Tourenwagen – der 4. und 5. Gang sind gesperrt und bei 60 Km/h  regelt die Motorelektronik automatisch den Motor ab - die Wildbachstraße Richtung Sportheim hinauf.

Bei seiner Rekordfahrt nahm er die Straßeschikane „Am Zollstock“ noch gekonnt nach leichtem Anbremsen im 1. Gang, um dann vor dem Sportheim seinen grünen Boliden im Straßengraben zu parken!

Unter Mithilfe einiger anwesender trainierender Fußballer wurde der grüne Polo dann aus dem Straßengraben in seine endgültige Parkposition gehoben.

Um unserem treusten Zuschauer aller Spiele der 1. und 2. Mannschaft in Zukunft die Parkplatzsuche zu erleichtern, hat der Vorstand des SSV beschlossen, dass für unseren fußballbegeisterten ehemaligen Hausmetzger mit dem braunen Pelzmantel direkt an der Ecke des Sportplatzes  der Parkplatz Nr. 1 ab sofort für ihn auf Lebenszeit reserviert und mit diesem besonderen Parkplatzschild auch gekennzeichnet wird.

 

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Quelle: OP vom 03.06.2013

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 013

Ortsdiener 013

Hessentag

Von dieser Stelle aus möchte ich ganz einfach mal die Gelegenheit nutzen, um den zahlreichen Hatzbacher Ehrenamtlichen aus Ortsbeirat, Vereinen, Feuerwehr aber auch allen engagierten Bürgern zu danken.

Bei der Flut an Sitzungen und Treffen wissen die „Meckes und Co“ oft zu Beginn einer Sitzung nicht, ob es diesmal um Ortspolitik, die Dorferneuerung, den Bunten Abend, die 750-Jahrfeier oder den von allen so geliebten und uns von der Stadt übergestülpten Hessentag 2010 geht.

Es kann nicht sein, dass ehrenamtlich tätige Bürger, die unzählige Stunden ihrer Freizeit investieren, aufgefordert werden in der Woche des Hessentages Urlaub zu nehmen, während städtische Angestellte für die gleichen Aktivitäten bezahlte Überstunden anhäufen. Immerhin wurde den Helfern unlängst ein Helfer-Tshirt mit dem Hessentagslogo versprochen.

Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, plant die Stadt, die Stadtverwaltung von Juli bis Dezember zu schließen, damit die vom Hessentag gestressten Angestellten der Stadtverwaltung ihre Überstunden abfeiern können.

Bürgermeister Vollmer plant weiterhin, dass die Ehrenamtlichen der Stadtteile in dieser Zeit unentgeltlich die Verwaltungstätigkeiten übernehmen, damit er in seinem Haus in Bayern die letzten Vorbereitungen für seinen Ruhestand im nächsten Jahr treffen kann.
Bürgermeister Vollmer fühlt sich in Bayern offensichtlich deshalb so heimisch, da die Alpenlandschaft ihn an die - durch die Ausrichtung des Hessentages - angehäuften Schuldenberge der Stadt erinnert.

Um die Schulden zu reduzieren, werden umfangreiche Gebührenerhöhungen auf die Bewohner zukommen: Die Erhöhung der Kindergartengebühren und der Grundsteuer sowie die Reduzierung der freiwilligen Leistungen der Stadt wurden ja bereits angekündigt.
Die blanke Panik seitens der Stadt wird allerdings erst beim Betteln um den Millionenzuschuss durch den Kreis deutlich. Hier gilt offensichtlich nicht die alte Regel: Wer bestellt bezahlt.

Das Ganze ist, wie wenn man sich ein neues Auto bestellt und dann bei der Sozialhilfe einen Zuschuss beantragt.

Das Fazit des Hessentages wird sicherlich in einigen Jahren sein:

Man hat uns zwar Pink präsentiert, dafür sieht die finanzielle Zukunft jetzt alles andere als rosig aus!