- 754 Jahre Hatzbach

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Start Vereine Freiwillige Feuerwehr Weihnachtsbäume 2018

Weihnachtsbäume 2018

Wie in jedem Jahr hat die Jugendfeuer Hatzbach die Weihnachtsbäume in der Ortslage Hatzbach eingesammelt. Mit Unterstützung der Einsatzabteilung und zweier örtlicher Landwirte, die ihren Traktor bzw. den Anhänger zur Verfügung gestellt haben, wurden rund 120 Bäume eingesammelt und auf dem Festplatz zwischengelagert. Der Termin wurde vorab über den Abfallkalender der Stadtwerke der Stadt Stadtallendorf bekanntgegeben. Die Bäume werden zeitnah vom Baubetriebshof abgeholt bzw. geschreddert.

Alle waren mit Eifer und Spaß dabei. Durch die jahrelange Erfahrung mit der Aktion ging es routiniert, zügig und unaufgeregt zu. Die Kinder wurden zunächst in Fußtrupps eingeteilt, welche die Bäume im Ortsgebiet zusammengetragen haben. Die Traktorbesatzung um Dennis Rühl, Michael Schmidt und Manuel Hausrath fuhren das Ortsgebiet ab um die zwischengelagerten Bäume abzuholen und zum Zentralplatz zu fahren. Mitglieder der Einsatzabteilung schmückten zeitgleich den von der Feuerwehr aufgestellten Weihnachtsbaum bei Schuster´sch ab.

Die Kinder und Jugendlichen freuten sich besonders über kleine Zugaben in Form von kleine Geldbeträgen oder Süßigkeiten. Im Anschluss gab es Bratwurst und selbstgemachtes Popcorn.

Im kommenden Jahr ist ein Hutzelfeuer geplant, bei dem die Bäume in geselliger Runde verbrannt werden sollen.

Freundliche Grüße wünscht die

JUGENDFEUERWEHR HATZBACH

Marco Sommer
Fachbereich 3


 

Impressionen

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Hatzbach: Hänger

Verschiedene Vergehen der letzten Jahre machen es unausweichlich, auch einmal über einen jungen Rentner, Landwirt aus Leidenschaft, der im Dorf besonders durch seinen Deutz-Intrac auffällt und dessen Hof sowohl beim Bewegten Theater, als auch beim Stehen Festzug als Weizenbiergarten eine tolle Kulisse bildete, zu berichten.

Fiel er noch vor 3 Jahren lediglich dadurch auf, dass er auf der Hauptstraße „Im Roten Bach“ ein ordnungsgemäß geparktes Auto übersah und mit seinem Fahrrad als „Paul Guck in die Luft“ einen „Crash-Test“ durchführte – Augenzeugen berichteten, dass er offenbar durch eine junge Dame, welche im knappen 2-Teiler vor dem Haus lag, abgelenkt wurde – so hat er doch im letzten Jahr mit einer Transportaktion den Bogen etwas überspannt.

Die Details:

Unser schneller Paul wollte mit seinem Schwager und einem vom Dippel-Ing. geborgten PKW-Anhänger ein paar Ersatzteile für seinen Deutz-Intrac, so wie er zumindest verlauten ließ, irgendwo bei Kassel abholen. Schnell stellte sich heraus, dass das einzige, was Kassel mit dem Artikelstandort gemein hatte, war, dass es in Kassel eine Holländische Straße gibt, denn die erstanden Ersatzteile mussten fast 400 km entfernt an der holländischen Grenze abgeholt werden. Freunde des Galloway-Rinder-Landwirtes versicherten indes, dass für unseren Deutz-Fahrer alle Orte, die nur 10 km außerhalb der Gemarkung von Hatzbach liegen, „irgendwo bei Kassel“ seien.

Die paar Ersatzteile, die transportiert werden sollten, stellten sich übrigens als komplette Intrac-Kabine sowie zentnerschwere Achse heraus.

Kurz vor der Heimat – nach 380 km in Gilserberg – wurde der exotische Schwertransport von der Polizei gestoppt und dabei festgestellt, dass mehrfach gegen Recht und Ordnung verstoßen wurde:

  1. Die Stützlast / Anhängelast des verwendeten Phielipps-Peugeot reichte nicht aus.
  2. Der Hänger war total überladen.
  3. Der geliehene Dippel-Ing.-Hänger hatte überhaupt keinen TÜV.

Die strafrechtliche Folge für unseren schlauen, schnellen Landwirt, aber auch für den diplomierten Hänger-Besitzer: Bußgeld sowie Punkte in Flensburg!

Wegen der offensichtlichen Defizite in Heimatkunde – unser schnauzbärtiger Landwirt muss beim Heimatkundeunterricht von Grundschullehrer Kirsch wohl nur geschlafen haben – wurde als Nachschulungsmaßnahme angeordnet, dass er bis spätestens Ostern 3 Doppelstunden Sachkundeunterricht – mit dem Schwerpunkt Heimatkunde Hessen – in der 2. Klasse der Grundschule Erksdorf/Hatzbach zu besuchen hat.