- 754 Jahre Hatzbach

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Wanderer feiern

Quelle: OP vom 01.06.2015

 

Impressionen

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Es bleiben Erinnerungen und Werte

Quelle: OP vom 28.05.2015

OP-Bilder vom Hessentag 2010 hier: http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Hessentag/Der-Hessentag-in-1000-Fotos

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 013

Ortsdiener 013

Hessentag

Von dieser Stelle aus möchte ich ganz einfach mal die Gelegenheit nutzen, um den zahlreichen Hatzbacher Ehrenamtlichen aus Ortsbeirat, Vereinen, Feuerwehr aber auch allen engagierten Bürgern zu danken.

Bei der Flut an Sitzungen und Treffen wissen die „Meckes und Co“ oft zu Beginn einer Sitzung nicht, ob es diesmal um Ortspolitik, die Dorferneuerung, den Bunten Abend, die 750-Jahrfeier oder den von allen so geliebten und uns von der Stadt übergestülpten Hessentag 2010 geht.

Es kann nicht sein, dass ehrenamtlich tätige Bürger, die unzählige Stunden ihrer Freizeit investieren, aufgefordert werden in der Woche des Hessentages Urlaub zu nehmen, während städtische Angestellte für die gleichen Aktivitäten bezahlte Überstunden anhäufen. Immerhin wurde den Helfern unlängst ein Helfer-Tshirt mit dem Hessentagslogo versprochen.

Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, plant die Stadt, die Stadtverwaltung von Juli bis Dezember zu schließen, damit die vom Hessentag gestressten Angestellten der Stadtverwaltung ihre Überstunden abfeiern können.

Bürgermeister Vollmer plant weiterhin, dass die Ehrenamtlichen der Stadtteile in dieser Zeit unentgeltlich die Verwaltungstätigkeiten übernehmen, damit er in seinem Haus in Bayern die letzten Vorbereitungen für seinen Ruhestand im nächsten Jahr treffen kann.
Bürgermeister Vollmer fühlt sich in Bayern offensichtlich deshalb so heimisch, da die Alpenlandschaft ihn an die - durch die Ausrichtung des Hessentages - angehäuften Schuldenberge der Stadt erinnert.

Um die Schulden zu reduzieren, werden umfangreiche Gebührenerhöhungen auf die Bewohner zukommen: Die Erhöhung der Kindergartengebühren und der Grundsteuer sowie die Reduzierung der freiwilligen Leistungen der Stadt wurden ja bereits angekündigt.
Die blanke Panik seitens der Stadt wird allerdings erst beim Betteln um den Millionenzuschuss durch den Kreis deutlich. Hier gilt offensichtlich nicht die alte Regel: Wer bestellt bezahlt.

Das Ganze ist, wie wenn man sich ein neues Auto bestellt und dann bei der Sozialhilfe einen Zuschuss beantragt.

Das Fazit des Hessentages wird sicherlich in einigen Jahren sein:

Man hat uns zwar Pink präsentiert, dafür sieht die finanzielle Zukunft jetzt alles andere als rosig aus!

Sanierung der Kirche

Sanierung der Hatzbacher Kirche

Im Jahre 1485-1490 ließ Philipp I. von Knoblauch zu Hatzbach, als Patronatsherr (Schutzherr/Kirchenstifter) im spätgotischen Stil eine Kirche in Hatzbach erbauen. Nachdem die Kirche nach ca. 300 Jahren baufällig geworden war, wurde der Vorderteil abgerissen, jedoch ließ man den hinteren Chor mit dem Sakramentshäuschen und dem Heiratswappen des Erbauers stehen. Über der schönen barocken Tür steht die in Stein gehauene Jahreszahl 1785. Tritt man ein dann empfängt uns kühl das langgestreckte Schiff. Links erreicht man über eine Treppe die Empore und den Zugang zu der erstaunlich gut klingenden Orgel des bekannten Orgelbauers Ziese aus dem Jahre 1851. Geht man durch den Mittelgang in die Kirche hinein, vorbei an den Kirchenbänken, kommt man zum ältesten Teil der Kirche. Hier steht der Altar mit dem Bilde des gekreuzigten Herrn. Es ist dies eine erstaunlich lebendige und innige Darstellung und soll aus dem 9./10. Jahrhundert sein. Es wurde in einem Winkel der Kirche gefunden, wiederhergestellt und erhielt seinen alten Ehrenplatz.

Ende der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde unsere Kirche teilweise renoviert. Ende 2008 wurde bereits im Deckenbereich des Dachstuhles eine Schädlingsbekämpfung vorgenommen. Seit der letzten Renovierung ergaben sich unterhalb der Deckenflächen im seitlichen Wandbereich eine Abrissfuge und Rissbildungen. Im gesamten Chorbereich (Altteil) waren erhebliche Schäden durch Feuchtigkeit und Ausblühung bauschädlicher Salze vorhanden. Hier musste hinter der Balustrade der Putz teilweise bis zu einem Meter entfernt, das Mauerwerk freigelegt und das Holzpodest entfernt werden. Bei dem Anstrich der Fenster wurde festgestellt, dass ein Fenster erneuert werden muss. An der verputzten Außenfassade wurden erhebliche Mauerwerksrisse festgestellt durch Fehler am gemauerten Fundament. Die Putzrisse mussten geschlossen und dadurch die gesamte Außenfassade neu gestrichen werden. Hinter dem Chor aus dem 15. Jahrhundert (Altteil) ist außen noch aufzugraben, Drainage zu legen und mit Kies aufzufüllen. Der Holzzaun außen soll noch mit einem neuen Anstrich versehen werden. Die umlaufende Außenstützwand ist noch zu reinigen und die offenen Fugen zu schließen. Bei der elektrischen Heizanlage ist der Einbau einer Zeitschalt- und Fernsteuerung vorgesehen. Die gesamten Arbeiten werden sich laut Kostenvoranschläge auf ca. 35.000,00 Euro belaufen.

Günter Schmidt