- 754 Jahre Hatzbach

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Start 750-Jahrfeier Es bleiben Erinnerungen und Werte

Es bleiben Erinnerungen und Werte

Quelle: OP vom 28.05.2015

OP-Bilder vom Hessentag 2010 hier: http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Hessentag/Der-Hessentag-in-1000-Fotos

 
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Bild und Namen von Brigitte Thielemann

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 049

Ortsdiener 049

Hatzbach: Intimschmuck

Auch Hatzbacher Männer verschließen sich mittlerweile nicht mehr neusten Modetrends und haben – was  z.B. das Tragen von Schmuck betrifft – gehörig aufgeholt. Auch ein dorfbekannter Schumeschter, Beigefreiter aus dem benachbarten Emsdorf und auf Faschingsveranstaltungen schon jahrelang als Hatzbote auftretend, hatte sich als Darsteller des Landgrafen zu Ziegenhain beim bewegten Theater anlässlich unseres Dorfjubiläums, entsprechenden Modeschmuck in Form eines auffälligen Ringes zugelegt.

Nach Beendigung der ersten, nervenaufreibenden fast 3-stündigen Aufführung, in deren Verlauf der Laiendarsteller in seiner Funktion als Landgraf schon einige Blutwurz und leckeres Met verzehrt hatte, musste unser in historische Gewänder gehüllter, blond gelockter Landgraf am Grillplatz, im Dunklen einmal für kleine Hatzboten. Diese Erleichterung funktionierte auch einwandfrei.

Zurück bei seiner Gefolgschaft musste unser Held allerdings feststellen, dass dabei sein kostbarer Siegelring verloren gegangen war.

Die schleunigst herbeigerufene Suchaktion des Hofstaates, der Knappen- und Ritterschaft entlang des mit Urin verseuchten Geländes, brachte keinen Erfolg. Das ganze Theaterensemble machte sich noch stundenlang – unter dem Einfluss weiterer Erfrischungsgetränke – Gedanken, wie denn Ersatz für den kostbaren Ring zu beschaffen wäre.

Auch weitere Gänge an den Ort des Verlustes – die Abstände verkürzten sich im Laufe des Abends – brachten den Ring nicht wieder in den Besitz des Schumeschters.

Doch die anderen noch folgenden 3 Aufführungen fanden wieder mit Siegelring statt. Was war geschehen?

Mit großer Verwunderung musste der Landgrafdarsteller in den frühen Morgenstunden zuhause beim Entkleiden feststellen, dass der Ring niemals weg war und er ihn an der sichersten und wärmsten Stelle des Körpers die ganze Zeit am Mann hatte.

Beim Griff in die enge Lederhose hatte der Ring offensichtlich nur den Finger gewechselt.

Das Theaterstück musste bei den folgenden Aufführungen etwas verändert werden, da sich die übrigen Darsteller weigerten dem wieder beringten Landgrafen die Hand zu geben oder gar – wie bei einem Edelmann sonst üblich – den Siegelring zu küssen.

Da der Ring in der Hose augenscheinlich so bequem zu tragen war, hat sich unser Hatzbote entschlossen das Modell als Intimschmuck für Männer unter dem Label „Uwes Ringe und Gehänge“ auf den Markt zu bringen.

Interessierte Männer können denn Schmuck heute Abend bei den noch ausstehenden Toilettengängen beim Anbieter begutachten.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 044

Ortsdiener 044

Hatzbach-Ohrgasse: Saureiten

Die Kassenärztliche Vereinigung gibt in Zusammenarbeit mit den Gesetzlichen Krankenkassen bekannt, dass in der Ohrgasse in Hatzbach eine neue Therapieform, die auf der heilenden Zusammenarbeit mit Säugetieren beruht, entwickelt worden ist.

Kannte man bisher nur den Einsatz von Pferden und Delfinen zu Therapiezwecken bei spastischen Lähmungen sowie Autismus, ist es einem großen kräftigen Landwirt, ehe-maligem Forstwirt und jetzigem UniKurier aus der Ohrgasse gelungen, ein Hausschwein (lat. Sus reinholdus) als Therapeutikum bei Gelenkserkrankungen und zur Reha-Maßnahme zwischen 2 Kniegelenksoperationen zu entdecken.

Doch wie kam es zu dieser sensationellen Entdeckung?

Beim Verladen des Sus reinholdus machte das Schwein eine Kehrtwende durch die Beine unseres Landwirtes und nahm ihn – verkehrt herum auf dem Rücken sitzend – oder, wie Augenzeugen berichteten, eher sich mit allen vieren klammernd, mit dem Gesicht dem Ringelschwänzchen des Hausscheines zugewandt – in hohem Tempo mit zurück in den Stall und dann im Schweinsgalopp durch den ganzen langen Gang des Schweinestalls dem Notausgang entgegen.

Seine das Schauspiel beobachtende Familie konnte nur die Luft anhalten und hoffen, dass das erst kürzlich erneuerte Kniegelenk diesem waghalsigen Schweine-Rodeo standhält. Es hielt stand.

Nachdem das Hausschwein quasi zugeritten worden war, hatte es sich offensichtlich so verausgabt, dass es freiwillig in den Viehtransporter ging, um sich seinem weiteren Schicksal zu ergeben.

Nach diesem Schweineritt stellte unser Uni-Kurier fest, dass durch die rhythmischen Bewegungen des Borstenviehs die Reha-Phase nach der Knieoperation entscheidend verkürzt wurde.

Interessierten Bürgern, die sich auf diverse Gelenkoperationen vorbereiten, oder bereits operiert worden sind, versichert unser Landwirt, dass in seinem gut bestückten Schweinestall für jeden Hilfesuchenden ein entsprechendes Therapieschwein zur Verfügung steht.

Mittlerweile werden von der Krankenkasse auf Krankenschein 5 Anwendungen als sogenannte „Ohrgässer-Schweine-Reha“ erstattet.