- 754 Jahre Hatzbach

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Glasfaser-Internetversorgung

Quelle: OP vom 30.05.2014

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Quelle: OP vom 01.10.2012

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 045

Ortsdiener 045

Hatzbach: Messerverletzungen

Der Magistrat weist im Zusammenhang mit den historischen Aufführungen und Darstellungen im Rahmen der 750-Jahrfeier in Hatzbach auf die leichtsinnig und unvernünftig zugezogenen Schnittverletzungen durch hochdekorierte Ortbeiratsmitglieder hin, die in solcher Form nicht einfach hingenommen werden können, da bei weiterer anhaltender Unachtsamkeit im Umgang mit Messern und Schneidwerkzeugen jeglicher Art, die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit des Ortbeirates aufgrund offenkundiger Selbstverstümmelung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Binnen kurzer Zeit brachten sich 2 Ortsbeiratsmitglieder verheerende Schnittverletzungen zu.

Einerseits schaffte es unser jüngstes Ortsbeiratsmitglied – ein diplomierter Elektroingenieur – im letzten Akt der ersten Vorstellung des bewegten Theaters „Die Sage vom Jungfernborn“ durch unvorsichtiges Imponiergehabe vor seiner jungen Gespielin – der holden Luisa aus der Eichwaldstraße – sich mit einem gezielten Schnitt fast den Daumen abzutrennen und damit die weiteren Aufführungen zu gefährden, denn ein Ritter, der nicht mit einem Messer umgehen kann, ist es eigentlich nicht würdig einen Adeligen Vorfahren der Familie von Knoblauch zu verkörpern.

Dieser „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird von nun an nur noch als „Ritter Wolfgang mit der getapten Hand“ in den Hatzbacher Geschichtsbüchern auftauchen.

Das zweite Ortsbeiratsmitglied – unser „Meckes für Alles“ – verbaute sich auf dem Hessentag in Wetzlar kurz vor dem Festzug die einmalige Chance der Teilnahme und musste feststellen, dass es nicht so einfach ist ein voll funktionstüchtiger Hatzjäger zu sein, und dass das Essen mit den scharfen Hatzjäger-Messern erst gelernt werden muss.

Unser Jung-Hatzjäger – oder soll man lieber sagen Meckie-Messer – fügte sich beim Verzehr der herzhaften Hatzjägerkost eine derartige Schnittverletzung im Mundinnenbereich zu, dass einige Hatzjäger Angst hatten, dass beim nächsten Posaunenchorauftritt die Backe des Trompeters platzen und die Luft dann mit einem Pfeifgeräusch unkontrolliert aus dem Wangenbereich austreten  und er neben der Trompete mit seiner Backe auch noch Panflöte spielen kann.

Nach meinen Informationen wurde die große Wunde im Klinikum in Wetzlar in der Eile so grob zusammengenäht, dass auf dieser Seite im Mundbereich eine solche Narbe entstanden ist, die unser stellvertretender Ortsvorsteher quasi als dritte Kauleiste nutzen kann, mit dem Vorteil, noch größere Schnitzel, noch schneller zu verzehren.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 040

Ortsdiener 040

Hatzbach: Engländer

Als weitere Maßnahme der Dorferneuerung plant der Fachdienst Dorferneuerung und Regionalentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat auch die Verkehrsführung in Hatzbach rigoros zu verändern. Entscheidende Veränderung wird sein, dass der Verkehr in Hatzbach von Rechts- auf den in England üblichen Linksverkehr umgestellt werden soll.

Ein entsprechender Modellversuch zur Umstellung auf Linksverkehr wurde bereits in dem Bereich „Am Ziegelgarten – Teile der Wildbachstraße – über den Lindenborn – bis hin zur Ecke Eichwaldstraße“ gestartet.

Ein dorfbekannter, rüstiger, fast 75-jähriger ehemaliger Waldarbeiter, Hausmetzger, Hobbyimker und älteste, aktive tragende Säule des Posaunenchores, hat sich bereit erklärt während der Erprobungsphase als Testpilot zu fungieren.

Bei seinem mehrmaligen täglichen Weg vom Ziegelgarten in die untere Eichwaldstraße mit seinem violetten Damenrad, wurde ihm vom Fachdienst Dorferneuerung und Regionalentwicklung ausdrücklich eine Sondergenehmigung zur Nutzung der linken Straßenseite erteilt.

Andere Verkehrsteilnehmer werden – auch im Namen der Familie des Testpiloten – gebeten, in dem entsprechenden Verkehrsbereich äußerste Vorsicht walten zu lassen.

Als ergänzende Maßnahme werden im März auf der Teststrecke unseres waghalsigen Fahrrad-Testpiloten rot-weiße, dreieckige Verkehrs-Warnschilder mit einem Radfahrer sowie der Aufschrift „Gimbel auf der Flucht“ montiert.