- 754 Jahre Hatzbach

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Grafiken waren Vorbilder

Quelle: OP vom 28.05.2013

 

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Hatzbach: Weihnachtsbaum

Nachdem im Jahr 2008 der IHK Innovationspreis für Spitzentechnologie für seine recycelte Weihnachtsbaumspitze an unseren Bleistiftsammler Konrad aus der Ohrgasse ging, hat sich in diesem Jahr sein Nachbar und Schwager Ferdinand schwer ins Zeug gelegt, um ihm den Innovationspreis für Spitzentechnologie abzujagen.

Doch nun zu den Fakten:

Probleme beim Aufstellen eines Weihnachtsbaumes sind ja jedermann bekannt, jedoch nichts gegen die Leidensgeschichte, die unser erfahrener Landwirt Färdnand und seine Frau Gretchen im Dezember durchlebt haben.

Zunächst war der im Herkules frühzeitig erstandene kleine Weihnachtbaum aufgrund der Rekordkälte am 4. Adventswochenende in der Scheune im Wassereimer festgefroren.

Mühselig vom Eis befreit, schaffte es unser Altgeselle nur mit äußerster Raffinesse den zu dicken Baumstamm im Ständer zu platzieren, mit dem Erfolg, dass der Baum – wie alle erreichbaren, herbeigerufenen Nachbarn und Verwandten bestätigten – dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz machte.

Im nächsten Schritt hieß es nun, diese Schieflage mit Brettern und Keilen auszugleichen.

Nachdem Diels Gretchen etliche Körbe mit Brettern und Keilen aus dem Holzstall geholt und Färdnand sie gekonnt als Unterbau verwendet hatte, schien dem Weihnachtsidyll nichts mehr im Wege zu stehen.

Denks´te! Denn unser Lieber Färdnand war bei seiner Ausgleichsmaßnahme so weit übers Ziel hinausgeschossen, dass es unmöglich war die Christbaumspitze zu befestigen, ohne ein Loch in die Decke zu klopfen.

Doch nun die innovative Spitzentechnologie:

Mit der Präzision eines Schweizer Uhrmachers platzierte unser Filigrantechniker Färdnand einen Strohstern mit Faden und Reiszwecke an der Decke über dem Christbaum, dass man denken konnte, der wahrhaftige Stern von Bethlehem sei in Diehls Wohnzimmer aufgegangen.

Die ganze Verwandtschaft zeigte sich an Weihnachten von dieser schwebenden Spitzenlösung angetan, nur Ehefrau Gretchen nicht, denn sie äußerte sich folgendermaßen:

„Für mich ist das nichts Besonderes, denn der Färdnand holt mir seit über 50 Jahren nicht nur einen, sondern täglich gleich mehrere Sterne vom Himmel!“ 

Aktion Schule - Außenanlage

Aktion zur Verbesserung der Außenanlage unserer Grundschule in Hatzbach am 18.07.2015

Bildergalerie hier: Bilder von der Aktion Schule 2015

Quelle: OP vom 20.07.2015

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Hatzbach: Blose

Von einem besonderen Kommunikationsproblem muss aus der Ohrgasse berichtet werden.

Unser weitbekannter und allseits geschätzter Schmiedemeister – der den hessischen Wurst- und Fleischspezialitäten durchaus nicht abgeneigt ist – ersteht seine geliebten oberhessischen Hausmacherspezialitäten (z.B. auch Leberwurstblasen) seit geraumer Zeit ein paar Häuser weiter bei Diehls Reinhold, seines Zeichens auch 2. Vorstand im Ev. Posaunenchor.

Doch nun zum Kommunikationsproblem: Bei einem seiner letzten Besuche wurde unser Schmiedemeister nun von unserem weitblickenden 2. Posaunenchorchef auf die im Januar stattfindende Goldene Hochzeit des Schmiedemeisters angesprochen:

Hier zunächst für alle Zuhörer sinngemäß die Frage in Hochdeutsch:

“Wie ist es denn mit einem Ständchen zu deiner Golden Hochzeit sehr verehrter Schmiedemeister?“

Nun die tatsächliche Frage des Vorstandes in Platt:

„Wie äses mem blose?“

Da unser Jubilar aber auch zwei Wochen vor seiner Goldenen Hochzeit offensichtlich nur ans Essen dachte, gab er dem verdutzten Bläservorstand keine Antwort, verschwand wortlos und die Schmiedemeistergattin meldete sich erst zwei Tage später im Auftrag ihres Mannes telefonisch bei Diehls mit den Worten:

„Mehr brouche kee Blose; mehr hunn noch genung Läwerworscht deheem!“