- 754 Jahre Hatzbach

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Feuerwehr Unter Tage

2011-12-18 Feuerwehr klettert "Unter Tage"
  
Adrenalin pur erlebten die Mitglieder der Hatzbacher Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung bei einer Tagesfahrt am Sonntag, den 18.12.2011 in „DOWN UNDER“ im Erlebnisbergwerk Merkers. „Down Under“ ist mehr als ein normaler Hochseilgarten, der in einem ehem. Großbunker des Salzbergwerkes in Thüringen untergebracht ist. Zunächst einmal stand die aufregende Fahrt mit dem Förderkorb bis auf 500 Meter Tiefe auf dem Programm, bevor es im offenen Transport-LKW über die engen unterirdischen Verkehrswege Richtung Hochseilgarten ging. In dem Salzstollen, der vor über 200 Millionen Jahren durch das Zechsteinmeer entstanden ist, stand die Sicherheit der Kletterer an erster Stelle. Nach dem Anlegen der Kletterausrüstung haben sich Teilnehmer an der Kletterwand warmgemacht, um in den Hochseilgarten bis zu 12 m aufzusteigen. Bei den Übungen, die nichts für schwache Nerven waren, war Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung gefragt. Eine Herausforderung war beispielsweise das Snowboardfahren auf zwei Drahtseilen in 10m Höhe. Aufgabe der nächsten Station war es zunächst, 12 m senkrecht in einem Netztunnel aufzusteigen, um dann 110 m frei hängend an einer Seilrutsche durch das Höhlengewölbe zu rasen.
 
Weitere aufregende Stationen waren Bullriding, XXXL –Kicker, Lasersniper und der sogenannte „Aerotrim“, einem Trainingsgerät der NASA.Ursprünglich wurde das Gerät von der NASA entwickelt, um Astronauten bei der Orientierung in der Schwerelosigkeit zu helfen. Weltweit durchlaufen auch heute noch alle Kampfjet-Piloten lange Trainingseinheiten auf dem „Aerotrim“. Die Mitglieder der Hatzbacher Feuerwehr durften die Orientierungslosigkeit ganz bewusst genießen und lernten ihr Gleichgewichtsorgan von einer völlig neuen Seite kennen, als Sie sich über die Quer-, Längs- und Hochachse überschlugen. Besonderes Können war bei der „Karriereleiter“ gefragt, die von drei Kameraden der Jugendfeuerwehr unter höchster Anstrengung bestiegen wurde.
 
Alles in Allem war es ein rundum gelungener Tagesausflug bei dem die Feuerwehrmitglieder völlig neue Eindrücke gewannen und ihren Teamgeist unter Beweis stellen konnten.

Marco Sommer

 

Impressionen

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Nachdem die - von mir schon vor 4 Jahren angeprangerten – chaotischen Zustände beim alljährlichen Krippenspiel sich keineswegs gebessert haben, wird nun unsere neue Pfarrerin Fülling gemeinsam mit dem Kirchenvorstand härter durchgreifen:

Für U-Boot-Christen – das sind die Christen, die nur zweimal im Jahr (nämlich Weihnachten und Ostern) auftauchen – also für die Hatzbacher U-Boot-Christen wird - wie von Frau Fülling beim Krippenspiel angekündigt -  im September ein Familiengottesdienst-Benimm-Lehrgang mit der Pfarrerin durchgeführt, in welchem grundlegende Fragen geklärt werden sollen, wie z.B.:

  • Was ist überhaupt eine Kirche?
  • Wie schaffe ich es einfach nur einmal eine halbe Stunde ruhig zu sein?
  • Warum darf ich nicht lauter reden als die Pfarrerin?
  • Warum setzt eine Pfarrerin für den Segen nicht einfach ein Megafon ein, um die Gemeinde zu übertönen?
  • Warum darf ich nicht schon vor dem Segen den Gottesdienst beenden, wenn die für das Krippenspiel eingeplanten 30 Minuten am Heiligen Abend überschritten sind?

Pfarrerin Fülling weist in diesem Zusammenhang auch noch einmal alle Eltern Kleinkindern darauf hin, dass im Neuen Testament steht: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret es ihnen nicht.“

Es steht nicht in der Bibel: „Lasset die Kinder zu mir kommen und verwehret ihnen Nichts“!

Abschließend noch eine Bemerkung meinerseits. Die Sammlung am Heiligen Abend ist immer auch für die Gemeinde bestimmt. So auch in diesem Jahr, in welchem der Erlös der Kirchenmusik zukommen sollte.

Doch wenn man die Geräusche in der Opferschale am Ausgang richtig deutet, reicht das gespendete Geld allenfalls für ein paar alte Blechinstrumente!

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