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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 039

Ortsdiener 039

Hatzbach Ohrgasse: Waschbären

Eine besondere Tierrettungsaktion muss aus der Ohrgasse vermeldet werden. Ein Ortsbeirats- sowie Spielausschussmitglied, erster Trompeter des Posaunenchores, Bühnenbildner, aktiver Tänzer im Männerballett und auch sonst Mädchen für alles im Dorf, hatte es in seinem Elternhaus mit unerwünschten Mietern in Form einer Waschbärenfamilie zu tun, die es sich auf dem Dachboden von Wärtsjärges bequem gemacht hatten, ohne Miete zu zahlen oder sich an den anfallenden Nebenkosten zu beteiligen.

Zuerst wollte unser Batschkappenträger kurzen Prozess mit der Familie machen, aber seine tierliebende, ebenfalls in dem Haus wohnende Nichte Michaela  plädierte für eine artgerechte, aufwendige Umsiedlung der Waschbärenfamilie und setzte sich mit ihrem Wunsch auch durch.

Ein kurzerhand, extra aufgebautes Gerüst der Firma Back erleichterte die Bergung und tierschonende Ausquartierung der ungebetenen Untermieter.

In blickdichten Kisten verpackt, wurden die Waschbären im grünen Back-Buschen zwischen Leitern, Farbeimern, Hiltis, Makitas, Spacks, Fußbällen, Bühnenkulissen, Kassenbelegen des Posaunenchores sowie unzähligen leeren Zigarettenschachtel verstaut und abtransportiert.

Damit die listigen - der einer Entführung gleichenden Aktion - deportierten Kleinbären den Weg ihrer Deportation nicht nachvollziehen konnten, wurde ein Weg über Kirchhain, Amöneburg, Schweinsberg und Stadtallendorf ins endgültige Freibiotop in den kleinen - zu Neustadt gehörenden - Wald am Krückeberg zwischen Speckswinkel und Neustadt gewählt.

Laut Meinung unseres Hobbybiologen würden sich die Waschbären in unmittelbarer Nähe der Neustädter Sumpfbieber besonders wohl fühlen.

Kurz nach der Freilassung der Waschbären, kam allerdings der Jagdaufseher um die Ecke, der von der Aktion gar nicht angetan war und verlauten ließ, dass sein Wald durch Saurem Regen und Borkenkäfer schon genug geplagt sei und er auf Wärtsjärges Mietnomaden gern verzichten könne.

Kurz nach dieser Aktion hat dann unser batschkappentragender Tausendsassa umgehend seinen Arbeitsplatz gewechselt, um in den Besitz eines anderen, in unauffälligem weiß gehalten, Firmenbusses zu gelangen.

Wie Augenzeugen berichten, sitzen die ausgesetzten Waschbären nämlich täglich am Waldrand am Krückeberg bei Neustadt und warten darauf, dass ein grün-gelbes Back-Buschen mit einem Fahrer mit Batschkappe vorbeifährt, dem sie dann nach Wärtsjärges nach Hause folgen können!

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 032

Ortsdiener 032

Hatzbach Orgasse Ecke Lumpsgasse: Panzerbatterie

Eine besondere Aktion von Nachbarschaftshilfe wurde aus dem unteren Bereich der Ohrgasse vermeldet. Der legendäre Deutz-Cabrio-Schlepper von Wärtsjärches sprang eines Morgens nicht an und unser Konrad erhoffte sich Hilfe bei seinem Nachbarn, einem Dorfbekannten Sänger, Posaunenchorstütze sowie Hauptgefreiter a.D. und pensionierter Angestellter der STOV in Stadtallendorf.

In Windeseile schleppte unser hilfsbereiter Wanderfreund eine ausrangierte Panzerbatterie heran, um unserem verdecklosen, allerdings Überrollbügel tragenden grünen Deutz in Form einer Starthilfe neues Leben einzuhauchen.

Ruck zuck wurde die Panzerbatterie angeschlossen, mit der Folge, dass der Motor immer noch nicht brummte, dafür knisterte und schmorte es aber unter der Haube und nur mit Mühe konnten die beiden Hobbyelektriker verhindern, dass der entstandene Kabelbrand den ganzen Traktor abfackelte.

Danach erst herangezogene Landmaschinenmechaniker äußerten sich dermaßen: Eine Panzerbatterie in einem 35er Deutz hat den geleichen Effekt, wie wenn ein Tierarzt einer Maus einen Herzschrittmacher eines Elefanten implantieren würde!

Das Deutsche Rote Kreuz ist allerdings nach dieser Aktion hellhörig geworden und beabsichtigt die Bödelsche Panzerbatterie auf der Hatzbacher 750-Jahrfeier - im aufzubauenden Rettungsstützpunkt - für Erste-Hilfe-Maßnahmen als Notfall-Defibrillator einzusetzen!

Wanderung mit hr-Fernsehen

Quelle: OP vom 15.06.2013