- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 037

Ortsdiener 037

Hatzbach: Winterwanderung

Die Winterwanderung der Hatzbacher Männer hatte in diesem Jahr prominenten Zuwachs in Form des FCKK-Sitzungspräsidenten aus Stadtallendorf.

Allerdings war der hochdekorierte Stadtallendorfer Karnevalist schlecht ausgerüstet: Erschien er doch in Hatzbach ohne jegliche Verpflegung sowie - was noch viel schwerer wog - sogar ohne jegliche Getränke.

Doch schnell zeigte sich, dass in Hatzbach noch keiner verhungert und verdurstet ist bzw., dass Männer aus den Stadtteilen durchaus in der Lage sind unsere lieben Mitbewohner aus der Kernstadt durchzufüttern!

Für die nächste Winterwanderung hat unser (Nau-) neuer Mann bereits wahre Getränke-Wunder-Dinge angekündigt, auf die alle Williams-Birne-Trinker bereits äußerst gespannt sind.

Wie aus Kreisen der Winterwanderer verlautete, seien aber weitere Getränke als Mitbringsel nicht notwendig. Vielmehr verlangt die Wandergruppe von dem begnadeten Trompetenspieler eine musikalische Unterstützung.

Neben geselligen Liedern kann der trompetenspielende Präsident den schon teilweise am frühen Nachmittag vor dem Essen eingeschlafenen Wanderern ...

- nach z.B. reichlich Asbach hatten sich einige Wanderer offenbar verzockt -

... dann einzeln den Zapfenstreich blasen!

 

Impressionen

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 036

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Hatzbach: Krippenspiel

Eine Besonderheit bekamen die Besucher des 2. Hatzbacher Weihnachtsmarktes in Form eines Erwachsenenkrippenspiels zu sehen. 

Viele Zuschauer staunten allerdings nicht schlecht, dass mitten im Advent ein Weihnachtliches Krippenspiel aufgeführt wird, während es den Hatzbacher Bläser- und Gesangsgruppen verwehrt wird, während des Adventgottesdienstes auch nur ansatzweise Weihnachtslieder zu singen.

Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?

Vielleicht soll das Kirchenjahr ja auch nur einfach durch ein neues Strategiekonzept abgekürzt werden.

Ich könnte mir vorstellen, dass wenn man in diesem Jahr schon Krippenspiele mitten im Advent durchführt, im nächsten Jahr in den Weihnachtsgottesdiensten Ostereier verteilt werden!

Sportplatzbau Hatzbach 1932


 1 Paul Drescher
 6 Andreas Dippel
11 Adam Pausch
 2 Georg Bötel
 7 Paul Happel
12 Konrad Wagner
 3 Willi Henkel
 8 Konrad Haar
13 Heinrich Losekam
 4 Konrad Schmidt
 9 Heinrich Kurz
 
 5 Konrad Klee
10 Heinrich Diehl
 

Bild und Namen von Elisabeth Schwiezke

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 045

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Hatzbach: Messerverletzungen

Der Magistrat weist im Zusammenhang mit den historischen Aufführungen und Darstellungen im Rahmen der 750-Jahrfeier in Hatzbach auf die leichtsinnig und unvernünftig zugezogenen Schnittverletzungen durch hochdekorierte Ortbeiratsmitglieder hin, die in solcher Form nicht einfach hingenommen werden können, da bei weiterer anhaltender Unachtsamkeit im Umgang mit Messern und Schneidwerkzeugen jeglicher Art, die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit des Ortbeirates aufgrund offenkundiger Selbstverstümmelung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Binnen kurzer Zeit brachten sich 2 Ortsbeiratsmitglieder verheerende Schnittverletzungen zu.

Einerseits schaffte es unser jüngstes Ortsbeiratsmitglied – ein diplomierter Elektroingenieur – im letzten Akt der ersten Vorstellung des bewegten Theaters „Die Sage vom Jungfernborn“ durch unvorsichtiges Imponiergehabe vor seiner jungen Gespielin – der holden Luisa aus der Eichwaldstraße – sich mit einem gezielten Schnitt fast den Daumen abzutrennen und damit die weiteren Aufführungen zu gefährden, denn ein Ritter, der nicht mit einem Messer umgehen kann, ist es eigentlich nicht würdig einen Adeligen Vorfahren der Familie von Knoblauch zu verkörpern.

Dieser „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird von nun an nur noch als „Ritter Wolfgang mit der getapten Hand“ in den Hatzbacher Geschichtsbüchern auftauchen.

Das zweite Ortsbeiratsmitglied – unser „Meckes für Alles“ – verbaute sich auf dem Hessentag in Wetzlar kurz vor dem Festzug die einmalige Chance der Teilnahme und musste feststellen, dass es nicht so einfach ist ein voll funktionstüchtiger Hatzjäger zu sein, und dass das Essen mit den scharfen Hatzjäger-Messern erst gelernt werden muss.

Unser Jung-Hatzjäger – oder soll man lieber sagen Meckie-Messer – fügte sich beim Verzehr der herzhaften Hatzjägerkost eine derartige Schnittverletzung im Mundinnenbereich zu, dass einige Hatzjäger Angst hatten, dass beim nächsten Posaunenchorauftritt die Backe des Trompeters platzen und die Luft dann mit einem Pfeifgeräusch unkontrolliert aus dem Wangenbereich austreten  und er neben der Trompete mit seiner Backe auch noch Panflöte spielen kann.

Nach meinen Informationen wurde die große Wunde im Klinikum in Wetzlar in der Eile so grob zusammengenäht, dass auf dieser Seite im Mundbereich eine solche Narbe entstanden ist, die unser stellvertretender Ortsvorsteher quasi als dritte Kauleiste nutzen kann, mit dem Vorteil, noch größere Schnitzel, noch schneller zu verzehren.