- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 028

Ortsdiener 028

Hatzbach: Silberhochzeit

Anlässlich der am Pfingstwochenende zelebrierten Silberhochzeit des Staatsoberhauptes unseres Stadtteils Backhausmerchels mit seiner aus der "Heulich, heulich" Handschuhstadt Stadtallendorf stammenden Gutsherrin Sigrid, machten es sich die Hatzjäger zur Aufgabe, dem rechtsfreien, autonomen Staatsgebiet rund um unsere Ostprovinz Backhausmerchels einen größeren offiziellen Charakter zu verleihen.

Damit kamen sie Bestrebungen des Gutsherren Dittmar zuvor, der am Vatertag in feuchtfröhlicher Runde geäußert hatte, in absehbarer Zeit den Ort Hatzbach zu annektieren und die politische sowie gesellschaftliche Herrschaft über Hatzbach zu übernehmen.

Rechtzeitig vor dem Hessentag sollte allerdings - nach Meinung der Hatzjäger - auch die breite Hessische Öffentlichkeit von der sonderbaren Hatzbacher Enklave erfahren.

Genauso, wie die Hatzjäger vor 750 Jahren den Ort Hatzbach durch ihr Jagd- und Feldlager ins Leben gerufen haben, so riefen sie deshalb an Pfingsten die Ostprovinz Backhausmerchel als teilautonome Dorfrepublick aus.

Die teilautonome Ostprovinz Backhausmerchels obliegt allerdings weiterhin der Rechtsprechung unseres Ortsvorstehers, hat sich weiterhin seinen Anweisungen sowie denen der Hatzjäger zu beugen.

 

Impressionen

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Hatzbach: Intimschmuck

Auch Hatzbacher Männer verschließen sich mittlerweile nicht mehr neusten Modetrends und haben – was  z.B. das Tragen von Schmuck betrifft – gehörig aufgeholt. Auch ein dorfbekannter Schumeschter, Beigefreiter aus dem benachbarten Emsdorf und auf Faschingsveranstaltungen schon jahrelang als Hatzbote auftretend, hatte sich als Darsteller des Landgrafen zu Ziegenhain beim bewegten Theater anlässlich unseres Dorfjubiläums, entsprechenden Modeschmuck in Form eines auffälligen Ringes zugelegt.

Nach Beendigung der ersten, nervenaufreibenden fast 3-stündigen Aufführung, in deren Verlauf der Laiendarsteller in seiner Funktion als Landgraf schon einige Blutwurz und leckeres Met verzehrt hatte, musste unser in historische Gewänder gehüllter, blond gelockter Landgraf am Grillplatz, im Dunklen einmal für kleine Hatzboten. Diese Erleichterung funktionierte auch einwandfrei.

Zurück bei seiner Gefolgschaft musste unser Held allerdings feststellen, dass dabei sein kostbarer Siegelring verloren gegangen war.

Die schleunigst herbeigerufene Suchaktion des Hofstaates, der Knappen- und Ritterschaft entlang des mit Urin verseuchten Geländes, brachte keinen Erfolg. Das ganze Theaterensemble machte sich noch stundenlang – unter dem Einfluss weiterer Erfrischungsgetränke – Gedanken, wie denn Ersatz für den kostbaren Ring zu beschaffen wäre.

Auch weitere Gänge an den Ort des Verlustes – die Abstände verkürzten sich im Laufe des Abends – brachten den Ring nicht wieder in den Besitz des Schumeschters.

Doch die anderen noch folgenden 3 Aufführungen fanden wieder mit Siegelring statt. Was war geschehen?

Mit großer Verwunderung musste der Landgrafdarsteller in den frühen Morgenstunden zuhause beim Entkleiden feststellen, dass der Ring niemals weg war und er ihn an der sichersten und wärmsten Stelle des Körpers die ganze Zeit am Mann hatte.

Beim Griff in die enge Lederhose hatte der Ring offensichtlich nur den Finger gewechselt.

Das Theaterstück musste bei den folgenden Aufführungen etwas verändert werden, da sich die übrigen Darsteller weigerten dem wieder beringten Landgrafen die Hand zu geben oder gar – wie bei einem Edelmann sonst üblich – den Siegelring zu küssen.

Da der Ring in der Hose augenscheinlich so bequem zu tragen war, hat sich unser Hatzbote entschlossen das Modell als Intimschmuck für Männer unter dem Label „Uwes Ringe und Gehänge“ auf den Markt zu bringen.

Interessierte Männer können denn Schmuck heute Abend bei den noch ausstehenden Toilettengängen beim Anbieter begutachten.

Dorferneuerung 2010-03-30

Dorfentwicklungskonzept