- 754 Jahre Hatzbach

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 015

Ortsdiener 015

Hatzbach, Langenseelbold:  Dummfrager

Besondere Spuren haben zwei Hatzbacher Rentner beim offiziellen Besuch der Vereine auf dem letztjährigen Hessentag in Langenseelbold hinterlassen. Die beiden altgedienten Bassbläser des Posaunenchores vom Ziegelgarten und aus der Ohrgasse brachten durch ihre dummen Fragen die Betreiber der Landesausstellung und der Ausstellung „Natur auf der Spur“ schier zur Verzweiflung.

Zur Höchstform liefen die beiden – also der ehemalige Hausmeister unseres Bürgerhauses sowie sein Kumpel, der ehemalige Waldarbeiter, Imker, Hausmetzger und seit geraumer Zeit nebenberufliche Kettenschärfer von Motorsägen – beim Bienenstand der Hessischen Imker Vereinigung auf.

Mit Fragen und Kommentaren wie ...

  • Stechen die Bienen auch durch die Glasscheiben?
  • Wie kommen denn die Bienen nach dem Schleudern wieder aus dem Honig heraus?
  • Die Biene mit dem Punkt muss die Königin sein, denn das habe ich schon einmal im Fernsehen gesehen!

 ... also mit diesen Bemerkungen brachten sie den anwesenden Südhessischen Imker in Erklärungsnot.

Diese Dummfragerei hat die Veranstalter der Landesausstellung auf den Plan gerufen und dazu geführt, dass unsere beiden Rentner von der Hessischen Landesregierung engagiert wurden, um Schulungen mit den Angestellten der einzelnen Stände für den Hessentag in Stadtallendorf durchzuführen.

Doch damit noch nicht genug: Auch der Kinderkanal der ARD wurde auf die beiden wissensdurstigen Bratwurstliebhaber aufmerksam und beabsichtigt sie als Nachfolger des Stadtallendorfer Fernsehstars Willi Weitzel – der ja kürzlich sein Aufhören erklärt hat - in „Willi will´s wissen“ einzusetzen.

Laut ARD wären die beiden Opas das ideale Kontrastprogramm zum jugendlichen Ex-Moderator. Die beiden Freunde treten in der Sendung als der „Schlaue Paul“ und „Kumpel Karl“ auf.

Die ersten zwei Probesendungen wurden bereits gedreht; sie laufen über die Osterfeiertage mit den Titeln:

  • Wie kommt das Heizöl in den Tanklastwagen?
  • Raucht die rote Wurst in der Räucherkammer eigentlich Zigaretten oder Zigarren?

Der Name der Sendung wird natürlich auch geändert. Sie heißt nicht mehr „Willi will´s“ wissen sondern „Gimbel-Karls-Welt“!

 

 

Impressionen

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Beitrittserklärung Bürgerverein 2015

hier die pdf-Datei


Cold Water Challenge 2014

Die Feuerwehr Hatzbach hat gestern - 03.06.2014 - an der sog. „Cold Water Challenge 2014“ teilgenommen. Bei dieser im Internet weit verbreiteten und auch vorgestern in der OP positiv bewerteten Aktion haben die Feuerwehren die Aufgabe einen Kurzfilm zu drehen und drei weitere Wehren zu nominieren. Wir haben das Thema der  Sage vom Jungfernborn aufgegriffen und die Geschichte etwas umgeschrieben.

Marco Sommer / Andreas Schmidt

Das YouTube-Video erreicht man hier: Cold Water Challenge 2014

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 039

Ortsdiener 039

Hatzbach Ohrgasse: Waschbären

Eine besondere Tierrettungsaktion muss aus der Ohrgasse vermeldet werden. Ein Ortsbeirats- sowie Spielausschussmitglied, erster Trompeter des Posaunenchores, Bühnenbildner, aktiver Tänzer im Männerballett und auch sonst Mädchen für alles im Dorf, hatte es in seinem Elternhaus mit unerwünschten Mietern in Form einer Waschbärenfamilie zu tun, die es sich auf dem Dachboden von Wärtsjärges bequem gemacht hatten, ohne Miete zu zahlen oder sich an den anfallenden Nebenkosten zu beteiligen.

Zuerst wollte unser Batschkappenträger kurzen Prozess mit der Familie machen, aber seine tierliebende, ebenfalls in dem Haus wohnende Nichte Michaela  plädierte für eine artgerechte, aufwendige Umsiedlung der Waschbärenfamilie und setzte sich mit ihrem Wunsch auch durch.

Ein kurzerhand, extra aufgebautes Gerüst der Firma Back erleichterte die Bergung und tierschonende Ausquartierung der ungebetenen Untermieter.

In blickdichten Kisten verpackt, wurden die Waschbären im grünen Back-Buschen zwischen Leitern, Farbeimern, Hiltis, Makitas, Spacks, Fußbällen, Bühnenkulissen, Kassenbelegen des Posaunenchores sowie unzähligen leeren Zigarettenschachtel verstaut und abtransportiert.

Damit die listigen - der einer Entführung gleichenden Aktion - deportierten Kleinbären den Weg ihrer Deportation nicht nachvollziehen konnten, wurde ein Weg über Kirchhain, Amöneburg, Schweinsberg und Stadtallendorf ins endgültige Freibiotop in den kleinen - zu Neustadt gehörenden - Wald am Krückeberg zwischen Speckswinkel und Neustadt gewählt.

Laut Meinung unseres Hobbybiologen würden sich die Waschbären in unmittelbarer Nähe der Neustädter Sumpfbieber besonders wohl fühlen.

Kurz nach der Freilassung der Waschbären, kam allerdings der Jagdaufseher um die Ecke, der von der Aktion gar nicht angetan war und verlauten ließ, dass sein Wald durch Saurem Regen und Borkenkäfer schon genug geplagt sei und er auf Wärtsjärges Mietnomaden gern verzichten könne.

Kurz nach dieser Aktion hat dann unser batschkappentragender Tausendsassa umgehend seinen Arbeitsplatz gewechselt, um in den Besitz eines anderen, in unauffälligem weiß gehalten, Firmenbusses zu gelangen.

Wie Augenzeugen berichten, sitzen die ausgesetzten Waschbären nämlich täglich am Waldrand am Krückeberg bei Neustadt und warten darauf, dass ein grün-gelbes Back-Buschen mit einem Fahrer mit Batschkappe vorbeifährt, dem sie dann nach Wärtsjärges nach Hause folgen können!