- 754 Jahre Hatzbach

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Gedichte - Erika Lerch 006

Ein rabenschwarzer Tag

Stolz geht Krähe Konrad über frische Saat,
im Ge­wand der Krähe macht er heute Staat.
Er bestellte einst die Felder,
freute sich am Erntetag,
er hörte das Rauschen der Wälder
bis man ihn abgeschossen hat.

Warum soll man Krähen schießen?
Wo es doch zu viel Bauern gibt.
Die wer­den zum Abschuß freigege­ben,
denn sie sind unbe­liebt.
Zerstören nur die Um­welt
und vieles Andre mehr,
ach, es war schön auf Erden
gäbs keine Bauern mehr.

Doch guckt mal nach Äthi­opien
der Hunger der tut weh,
kommt erst unser Korn aus China
wird euch ein Licht aufgehn.
Dann guckt ihr hoch zum Himmel
kommt denn der Flieger nicht?
Denkt an die Rosi­nenbomber
und schämt euch, Gott hält Gericht.

Und jeder abgeschossene Bauer
im Kleid der Krähe geht,
wenn alle abgeschos­sen
das Land in Trauer geht.
Nur schwarzbefrackte Vögel
nicht Ludwig, Trin­chen, Paul -
und keiner hält die Zügel/ vom alten Acker­gaul.

Nur Disteln stehn am Weg­rand,
und keiner der sie mäht.
Die Felder sind über­wildert,
weil keiner drüber geht.
Man sagt nicht: „Gu­ten Morgen!"
Und: „Wie hat es dir geschmeckt?"
Schon morgens auf der Terrasse
macht es raab-raab-krächz-krächz.

Doch fliegen wir hoch am Himmel
seht ihr die Sonne nicht,
überall schwarzes Ge­wimmel
als käme das jüng­ste Gericht.
So mancher Mensch auf Erden
zum Überfluß auch noch sagt:
„Ach Gott, ach Gott, Alwine
heut ist ein rabenschwarzer Tag."

Erika Lerch

 

Impressionen

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Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 044

Ortsdiener 044

Hatzbach-Ohrgasse: Saureiten

Die Kassenärztliche Vereinigung gibt in Zusammenarbeit mit den Gesetzlichen Krankenkassen bekannt, dass in der Ohrgasse in Hatzbach eine neue Therapieform, die auf der heilenden Zusammenarbeit mit Säugetieren beruht, entwickelt worden ist.

Kannte man bisher nur den Einsatz von Pferden und Delfinen zu Therapiezwecken bei spastischen Lähmungen sowie Autismus, ist es einem großen kräftigen Landwirt, ehe-maligem Forstwirt und jetzigem UniKurier aus der Ohrgasse gelungen, ein Hausschwein (lat. Sus reinholdus) als Therapeutikum bei Gelenkserkrankungen und zur Reha-Maßnahme zwischen 2 Kniegelenksoperationen zu entdecken.

Doch wie kam es zu dieser sensationellen Entdeckung?

Beim Verladen des Sus reinholdus machte das Schwein eine Kehrtwende durch die Beine unseres Landwirtes und nahm ihn – verkehrt herum auf dem Rücken sitzend – oder, wie Augenzeugen berichteten, eher sich mit allen vieren klammernd, mit dem Gesicht dem Ringelschwänzchen des Hausscheines zugewandt – in hohem Tempo mit zurück in den Stall und dann im Schweinsgalopp durch den ganzen langen Gang des Schweinestalls dem Notausgang entgegen.

Seine das Schauspiel beobachtende Familie konnte nur die Luft anhalten und hoffen, dass das erst kürzlich erneuerte Kniegelenk diesem waghalsigen Schweine-Rodeo standhält. Es hielt stand.

Nachdem das Hausschwein quasi zugeritten worden war, hatte es sich offensichtlich so verausgabt, dass es freiwillig in den Viehtransporter ging, um sich seinem weiteren Schicksal zu ergeben.

Nach diesem Schweineritt stellte unser Uni-Kurier fest, dass durch die rhythmischen Bewegungen des Borstenviehs die Reha-Phase nach der Knieoperation entscheidend verkürzt wurde.

Interessierten Bürgern, die sich auf diverse Gelenkoperationen vorbereiten, oder bereits operiert worden sind, versichert unser Landwirt, dass in seinem gut bestückten Schweinestall für jeden Hilfesuchenden ein entsprechendes Therapieschwein zur Verfügung steht.

Mittlerweile werden von der Krankenkasse auf Krankenschein 5 Anwendungen als sogenannte „Ohrgässer-Schweine-Reha“ erstattet.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 046

Ortsdiener 046

Hatzbach: Handy

Eine Kurzmeldung aus der Wolferoderstraße:

Eine aus dem Vogelsberg zugezogenen Anwohnerin aus der Wolferoderstraße, die eigentlich bestens in das Dorfleben integriert ist und sich als Vorsitzende sowie Dirigentin des Posaunenchores rege in das Dorfleben einbringt, hat am Sonnabend vor dem ersten Advent 2013 in einem Pilotversuch die Belastungsgrenze ihres Festnetz-Telefons untersucht.

Dabei hat sie völlig überraschend festgestellt, dass die Reichweite ihres Schnurlostelefons offensichtlich schon an der Bushaltestelle im Ortszentrum ausgereizt und ein Kontrollanruf beim Göttergatten somit nicht mehr möglich ist, während dieser stattdessen mit dem eigentlichen Handy unserer beigefreiten Vogelsbergerin zuhause bleibend, die volle telekommunikative Erreichbarkeit genoss.

Alle Versuche, sich in Kassel auf der Königsstraße sowie dem Friedrichsplatz in diverse Festnetze einzuhacken, schlugen fehl.

Der Vorstand des Posaunenchors gibt hiermit bekannt, dass bei der Planung zukünftiger Fahrten berücksichtigt werden soll, nur noch Orte und Ziele anzusteuern, an denen es noch öffentliche Telefonzellen gibt, um dem Lerchenpaar ein fernmündliches zwitschern zu ermöglichen.

Chronik des ev. Frauenchores

Chronik des ev. Frauenchores Hatzbach

Im Jahre 1974, als Herr Heinrich Immel Chorleiter des MGV Hatzbach war, wurde beschlossen, mit dem MGV Hatzbach und dem Posaunenchor den Patienten in der Klinik Sonnenblick ein Ständchen zu bringen. Zusätzlich wurden einige Hatzbacher Frauen gebeten, zu diesem Anlass Lieder beizutragen. Da das damalige Ständchen bei den Zuhörern einen sehr guten Anklang fand, wurde es zur Woche der Heimat in Stadtallendorf wiederholt. Auch dieser Auftritt der Frauen verlief erfolgreich, so dass man den Entschluss fasste, einen eigenen evangelischen Frauenchor zu gründen.

Der Chorleiter des MGV Hatzbach, Herr Heinrich Immel, war von dieser Idee sehr angetan und sagte seine Unterstützung zu. Er lud die Frauen, die daran Interesse zeigten, zu einer ersten Chorprobe in die Schule ein. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten wurden schließlich etliche Lieder eingeübt. Die einjährige Probezeit, die man anfangs vereinbart hatte, wurde überstanden und somit konnte dann am 20.10.1976 der evangelische Frauenchor Hatzbach gegründet werden. Die Gründungsmitglieder waren damals 29 Frauen, die teilweise auch noch nach 30 Jahren dem Chor angehören. Zu Beginn legte man auch noch fest, bei welchen Anlässen der Chor mitwirken sollte. Man kam überein, bei Hochzeiten, Geburtstagen, Dorf- und Kirchenveranstaltungen, sowie auf Wunsch aufzutreten.

Bis zum Jahr 2003 hatte der Frauenchor 3 Dirigenten:

  • Herr Heinrich Immel (20.10.1976 – 1983)
  • Frau Marianne Naumann Boucsein (1983 – 1989)
  • Herr Peter Groß (1989 – 2003).

Danach erklärten sich unser Vereinsmitglied, Frau Bianka Möller, sowie Frau Annegret Fackiener dazu bereit, die Dirigentschaft zu übernehmen.

Im Jahr 2004 stellte uns dann unser damaliger Pfarrer, Herr Werner Schiller, Herrn Johannes Berger vor, welcher von dieser Zeit an das Dirigentenamt übernahm und es bis heute noch ausübt.

Der jetzige Chor besteht aus 18 aktiven Sängerinnen und 15 passiven Mitgliedern. Über weiteren Zuwachs an singwilligen Damen würden wir uns sehr freuen.


Die damaligen Vereinsgründer waren:

Brunhilde Bötel, Erika Martin, Margot Henkel, Marita Pauler, Elisabeth Löchel, Elisabeth Rühl, Marlene Schmidt, Ulrike Schmidt, Elisabeth Drescher, Karin Knoch, Gerlinde Kehr, Renate Nass, Margit Pausch, Gerhild Immel, Ingrid Wagner, Renate Pausch, Elfriede Schmidt, Anna Dippel, Margarethe Pausch, Maria Schmidt, Christa Weckesser, Lina Rauch, Anna Zentgraf, Elisabeth Schmidt, Gretel Henkel, Edeltraut Schürholz, Anna Immel, Erika Lerch, Ursula Drescher.

Vorstände seit 1977

Jahr
Was
Name
1977 - 1983
1. Vorsitzende
Ingrid Wagner
1983 - 1989
1977 - 1985
1983 - 1989
3er Block
Margit Pausch
Elisabeth Drescher
Ingrid Wagner
1990 - 1993
1. Vorsitzende
Ingrid Wagner
1990 - 1993
2. Vorsitzende
Ulrike Schmidt
1993 - 2003
1. Vorsitzende
Gretel Henkel
1993 - 2003
2. Vorsitzende
Elisabeth Vaupel
2004 - 2011
2004 - 2009
2004 - 2005
3er Block
Frau Brunhilde Bötel
Ursula Drescher
Margit Pausch
2010 - 2010
2. Vorsitzende
Elisabeth Rühl
2012 - xxxx2. VorsitzendeEva Groß
1977 - 2000
Kassiererin
Anna Dippel
1977 - 2000
Stellv. Kassiererin
Gerlinde Kehr
2000 - 2004
Kassiererin
Sigrid Schmidt
2000 - 2004
Stellv. Kassiererin
Anne Marie Oetzel
2004 - 2011
Kassiererin
Christa Weckesser
2004 - 2010
Stellv. Kassiererin
Maria Schmidt
2010 - xxxx
Stellv. Kassiererin
Erika Martin
1977 - 1989
Schriftführerin
Brunhilde Bötel
1990 - 1992
Schriftführerin
Lina Rauch
1992 - 1998
Schriftführerin
Gerhild Immel
1998 - 2003
Schriftführerin
Dagmar Diehl
2003 - 2011
Schriftführerin
Elfriede Schmidt
2004 - 2012
2. Schriftführerin
Renate Pausch