- 754 Jahre Hatzbach

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Montag, 30. April 2018, 19:00 Uhr
Maifeier 2018

Zufallsbeiträge

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 050

Ortsdiener 050

Hatzbach: Kühltheke

Die Bewohner der Ohrgasse versuchen mittlerweile der Ostprovinz Backhausmerchel den Rang abzulaufen und geben nicht auf in dem Bestreben vom Hatzboten in Form einer Meldung gewürdigt zu werden.

Besonders unser Konrad, seines Zeichens bereits seit Jahren als Betreiber des legendären Farbeimer-, Zollstock- und Bleistiftmuseums in den Schlagzeilen, gibt sich immer wieder Mühe benannt zu werden.

Zwar ist sein Ansinnen, den von seiner Schwiegertochter teuer erstandenen Deko-Stuhl aus Edelrost, der den Vorgarten seines Sohnes schmückte, mit einer frischen Lackschicht zu versehen, nur eine Randnotiz wert, doch die Arbeit, die er unserem Dippel-Ing. am Vorabend  des stehenden Festzugs bereitete, muss doch noch einmal gesondert erwähnt werden.

Dieser plagte sich nämlich stundenlang ab, um den technischen Fehler – an der für das „Cafe-Meckes“ so dringend benötigten Kuchen-Kühltheke – zu diagnostizieren, um letzten Endes festzustellen, dass unser Energiespar-Konrad zwischendurch ganz einfach nur den Stecker gezogen hatte.

Die ganze Ohrgasse fragt sich, ob unser geschätzter und beliebter Altgeselle auf seine alten Tage noch zum „Öko-Konrad“ wird.

Als Anerkennung für seine ganz einfachen Stromsparmaßnahmen – denn wo kein Stecker in der Dose, da ist auch kein Verbrauch – bekommt er auf der nächsten „Memo Bauen und Wohnen“ als erster Preisträger, den – von der neuen schwarz-grünen Landesregierung gestifteten – „Blauen Umwelt-Konrad“ verliehen.

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 009

Ortsdiener 009

Hatzbach: Katzbach

Im Rahmen der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sich eine Interessengruppe gebildet, die sich auf die Hege und Pflege sowie Etablierung einer ganz bestimmten Haustierart in Hatzbach spezialisiert hat und deren Zentrum im Bereich des Triftweges, der Trimpersgärten sowie in der Eichwaldstraße liegt. Die Rede ist von großen Katzenliebhabern in diesem Bereich unseres Dorfes.

Da hat es die Eichwaldstraße z.B. gemeinsam geschafft, drei kleine Herbstkatzen durchzufüttern. Überall vor den Haustüren stehen Futterschüsseln, mit dem Erfolg, dass die Kätzchen über Winter so fett geworden sind, dass sie, wenn sie vom Fritze Reinhard bis zum Waschi seiner Schüssel wollen, die Eichwaldstraße nur noch runter rollen.

Da steht ein hochdekorierter Stabsfeldwebel aus dem Triftweg zwei Stunden vor Nachbars Apfelbaum und bittet höflich sein neues kleines Kätzchen: „Komm doch bitte runter Kitty, komm doch bitte runter Kitty!“ Um schließlich resignierend festzustellen, dass es schwieriger ist ein Hauskätzchen vom Baum zu locken, als in Afghanistan einen Taliban aus einem Erdloch!

Da gibt es hochdekorierte Kartheuser Zuchtkatzen, die kaum das Tageslicht sehen und dazu geführt haben, dass wir in Hatzbach - neben den von Knoblauchs zu Hatzbach - noch eine zweite Adelsfamilie haben: Die Kartheuser Katzen „von Sturm zu Trimpersgärten“!

Da gibt es einen Schornsteinfegermeister in der Eichwaldstraße, der jeden Tag auf der Straße nach seinem Rambo pfeift. Allerdings handelt es sich dabei schon fast um Tierquälerei, denn mir ist es völlig unverständlich, wie man einer Katze mit Namen Rambo, der von der Natur her - und auch vom Namensvorbild Rambo her - der lautlose Schleichgang angeboren ist, ein rotes Halsband mit Glöckchen umbinden kann?

Die Katzeneuphorie einiger Bürger gipfelt demnächts wahrscheinlich noch darin, Hatzbach in Katzbach umzubenennen. Das betroffene Ortsgebiet (Eichwaldstraße, Trimpersgärten, Triftweg) wird allerdings von einigen Leuten schon nur noch Muschisiedlung genannt!

Hatzbachtalwanderung Himmelfahrt 2015

Quelle: OP vom 12.05.2015