- 754 Jahre Hatzbach

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Startseite

Es geht um Harmonie

Quelle: OP vom 25.07.2017

 

Tugenden seit 150 Jahren in Hatzbach

 

Hüten um die Wette

Quelle: OP vom 21.07.2017

 

SSV Rückrunde 17 18

 


Seite 4 von 11

Impressionen

  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
  • - 754 Jahre Hatzbach
April 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 1 2 3 4 5 6

Nächste Termine

Montag, 30. April 2018, 19:00 Uhr
Maifeier 2018

Wer ist online

Wir haben 196 Gäste online

Zufallsbeiträge

Gedichte - Erika Lerch 006

Ein rabenschwarzer Tag

Stolz geht Krähe Konrad über frische Saat,
im Ge­wand der Krähe macht er heute Staat.
Er bestellte einst die Felder,
freute sich am Erntetag,
er hörte das Rauschen der Wälder
bis man ihn abgeschossen hat.

Warum soll man Krähen schießen?
Wo es doch zu viel Bauern gibt.
Die wer­den zum Abschuß freigege­ben,
denn sie sind unbe­liebt.
Zerstören nur die Um­welt
und vieles Andre mehr,
ach, es war schön auf Erden
gäbs keine Bauern mehr.

Doch guckt mal nach Äthi­opien
der Hunger der tut weh,
kommt erst unser Korn aus China
wird euch ein Licht aufgehn.
Dann guckt ihr hoch zum Himmel
kommt denn der Flieger nicht?
Denkt an die Rosi­nenbomber
und schämt euch, Gott hält Gericht.

Und jeder abgeschossene Bauer
im Kleid der Krähe geht,
wenn alle abgeschos­sen
das Land in Trauer geht.
Nur schwarzbefrackte Vögel
nicht Ludwig, Trin­chen, Paul -
und keiner hält die Zügel/ vom alten Acker­gaul.

Nur Disteln stehn am Weg­rand,
und keiner der sie mäht.
Die Felder sind über­wildert,
weil keiner drüber geht.
Man sagt nicht: „Gu­ten Morgen!"
Und: „Wie hat es dir geschmeckt?"
Schon morgens auf der Terrasse
macht es raab-raab-krächz-krächz.

Doch fliegen wir hoch am Himmel
seht ihr die Sonne nicht,
überall schwarzes Ge­wimmel
als käme das jüng­ste Gericht.
So mancher Mensch auf Erden
zum Überfluß auch noch sagt:
„Ach Gott, ach Gott, Alwine
heut ist ein rabenschwarzer Tag."

Erika Lerch

Sanierung der Kirche

Sanierung der Hatzbacher Kirche

Im Jahre 1485-1490 ließ Philipp I. von Knoblauch zu Hatzbach, als Patronatsherr (Schutzherr/Kirchenstifter) im spätgotischen Stil eine Kirche in Hatzbach erbauen. Nachdem die Kirche nach ca. 300 Jahren baufällig geworden war, wurde der Vorderteil abgerissen, jedoch ließ man den hinteren Chor mit dem Sakramentshäuschen und dem Heiratswappen des Erbauers stehen. Über der schönen barocken Tür steht die in Stein gehauene Jahreszahl 1785. Tritt man ein dann empfängt uns kühl das langgestreckte Schiff. Links erreicht man über eine Treppe die Empore und den Zugang zu der erstaunlich gut klingenden Orgel des bekannten Orgelbauers Ziese aus dem Jahre 1851. Geht man durch den Mittelgang in die Kirche hinein, vorbei an den Kirchenbänken, kommt man zum ältesten Teil der Kirche. Hier steht der Altar mit dem Bilde des gekreuzigten Herrn. Es ist dies eine erstaunlich lebendige und innige Darstellung und soll aus dem 9./10. Jahrhundert sein. Es wurde in einem Winkel der Kirche gefunden, wiederhergestellt und erhielt seinen alten Ehrenplatz.

Ende der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde unsere Kirche teilweise renoviert. Ende 2008 wurde bereits im Deckenbereich des Dachstuhles eine Schädlingsbekämpfung vorgenommen. Seit der letzten Renovierung ergaben sich unterhalb der Deckenflächen im seitlichen Wandbereich eine Abrissfuge und Rissbildungen. Im gesamten Chorbereich (Altteil) waren erhebliche Schäden durch Feuchtigkeit und Ausblühung bauschädlicher Salze vorhanden. Hier musste hinter der Balustrade der Putz teilweise bis zu einem Meter entfernt, das Mauerwerk freigelegt und das Holzpodest entfernt werden. Bei dem Anstrich der Fenster wurde festgestellt, dass ein Fenster erneuert werden muss. An der verputzten Außenfassade wurden erhebliche Mauerwerksrisse festgestellt durch Fehler am gemauerten Fundament. Die Putzrisse mussten geschlossen und dadurch die gesamte Außenfassade neu gestrichen werden. Hinter dem Chor aus dem 15. Jahrhundert (Altteil) ist außen noch aufzugraben, Drainage zu legen und mit Kies aufzufüllen. Der Holzzaun außen soll noch mit einem neuen Anstrich versehen werden. Die umlaufende Außenstützwand ist noch zu reinigen und die offenen Fugen zu schließen. Bei der elektrischen Heizanlage ist der Einbau einer Zeitschalt- und Fernsteuerung vorgesehen. Die gesamten Arbeiten werden sich laut Kostenvoranschläge auf ca. 35.000,00 Euro belaufen.

Günter Schmidt

Filmvorführung 750-Jahrfeier



22. März 2014